Tarifstreit bei der Bahn

Kommentar: Der Zweck und die Mittel

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Bahn-Chef Hartmut Mehdorn liebt direkte Worte. Diplomatisches Geschick gehört nicht unbedingt zu seinen Stärken. Seine Zermürbungstaktik gegenüber der Lokführergewerkschaft GDL trägt dazu dabei, der gesamten Auseinandersetzung absurde Züge zu verleihen. Mehdorn warnte davor, die GDL dürfe mit ihren Warnstreiks „nicht ganz Deutschland terrorisieren“. Das ist eindeutig zu viel der kämpferischen Rhetorik. Im aktuellen Streit mit der Bahn versucht die GDL, ihre Interessen durchzusetzen. Und das legitime Mittel einer Gewerkschaft dafür ist der Streik. Er ist eine völlig normale Auseinandersetzung in einer demokratischen Gesellschaft. Was den Bahn-Chef geritten hat, dies verbal in die Nähe von Terror zu rücken, weiß nur er allein. Mit allen Mitteln will Mehdorn verhindern, dass die Gewerkschaft der Lokführer einen eigenen Tarifvertrag durchsetzt. Deshalb schaltet er Arbeitsgerichte ein, schließt ein Zweckbündnis mit den anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA und ködert die Beschäftigten mit einem teuren Tarifabschluss. Der Konzernchef des Bundesunternehmens hofft, dass er der GDL

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