Umfrage
SPD stürzt weiter ab

Die Zeichen stehen auf Regierungswechsel: In immer mehr Umfragen rutscht die SPD unter die 30-Prozent-Marke. Doch eine mögliche Unions-Regierung stimmt die Menschen nicht unbedingt optimistisch. Vielmehr stellen sich die Wähler auf noch höhere Belastungen ein.

HB BERLIN. Ein Regierungswechsel hätte nach Ansicht von 58 Prozent der Bundesbürger keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. 30 Prozent glauben, die Lage würde sich verbessern, während 12 Prozent eine Verschlechterung fürchten. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des Senders n- tv hervor.

Zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) erwarten, dass es unter einer CDU/CSU-FDP-Regierung zu härteren Einschnitten kommen würde als bisher. Trotzdem glauben 66 Prozent nicht, dass die Politik einer solchen Regierung im Endeffekt unsozialer wäre. Zwei Fünftel der Befragten (43 Prozent) erwarten eine Anhebung der Steuern, 46 Prozent erwarten dies nicht.

Die SPD rutschte nun auch beim ZDF-Politbarometer unter die 30-Prozent-Marke. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden nach der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen nur noch 29 Prozent der Bundesbürger die Sozialdemokraten wählen. Das ist ein Prozentpunkt weniger als noch vor zwei Wochen.

Eine schwarz-gelbe Koalition hätte demnach weiterhin eine klare Mehrheit im Bundestag: Für CDU/CSU würden laut Politbarometer derzeit 44 Prozent (minus 1 Prozentpunkt) stimmen und für die FDP 7 Prozent (plus 1). Die Grünen liegen unverändert auf 8, und die PDS kommt derzeit weiter auf 5 Prozent.

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