US-Vorwahlen
Kommentar: Huckabee schlägt sie alle

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Wenn es in dieser Nacht einen Überraschungssieger gab, dann ist es Mike Huckabee. Nachdem sich bei den Republikanern bereits alle auf den Zweikampf John McCain/Mitt Romney eingestellt hatten war es der Ex-Baptistenprediger aus Hope/Arkansas, der die ersten Bundesstaaten vor allem im Süden abräumte. Damit bleibt der konservative Huckabee im Rennen, der Wirtschafts-Liberale Romney ist am Ende.

Ansonsten alles wie erwartet: McCain liegt bei den Republikanern in Führung, hat aber noch längst nicht genügend Delegierte zusammen. Bei den Demokraten führt Barack Obama bei der Zahl der gewonnen Staaten, aber nur knapp vor Hillary Clinton. Hier geht das Rennen noch eine ganze Weile weiter.

Bei der GOP hat nun Huckabee die Schlüsselposition: Er kann weiter gegen McCain antreten und ihm noch einige Delegierte abluchsen, gewinnen kann er nicht. Doch könnte er etwas anderes im Sinn haben: Das Amt des Running Mates, des Kandidaten für das Vizepräsidentenamt unter einem Präsidenten John McCain. Mit Blick auf die konservativen Wähler am 4.11. macht das Sinn - und die beiden verstehen sich gut.

Georg Watzlawek
Georg Watzlawek
Handelsblatt Online / Ressortleiter Wirtschaft und Politik

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