Volkswagen
Kommentar: Wolfsburger Wandel

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Immer unverhohlener zeigt Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, wer in Wolfsburg wirklich am Steuer sitzt. Die Zeit des Burgfriedens zwischen den neuen Machthabern aus Stuttgart und dem VW-Betriebsrat ist vorbei. Wiedeking will Europas größten Autobauer knallhart auf Rendite trimmen und geht dabei gewohnt robust keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Sollte Betriebsratschef Bernd Osterloh gedacht haben, mit Porsche als Mehrheitsaktionär werde nach dem Wirbel um den VW-Skandal für die Mitarbeiter alles beim Alten bleiben, erweist sich das spätestens jetzt als Fehlkalkulation.

IG-Metall-Bezirkschef Hartmut Meine wiederum muss nach seiner Wahlniederlage um den Stellvertreterposten seiner Gewerkschaft Mitgliedern und Mitarbeitern klar machen, dass die bei VW traditionell mächtige IG Metall sich nicht kampflos in die neuen Verhältnissen dreinfindet. Dabei fängt der Wandel in Wolfsburg gerade erst an.

Mark C. Schneider
Mark C. Schneider
Handelsblatt / Redakteur

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