VW-Gesetz: Kommentar: VW braucht keine Sonderregeln

VW-Gesetz
Kommentar: VW braucht keine Sonderregeln

Das Votum des EU-Generalanwalts für eine Abschaffung des VW-Gesetzes markiert mit großer Wahrscheinlichkeit das Ende der Sonderregelungen. Und das ist gut so. Das Gesetz, das den Wolfsburger Konzern vor einer feindliche Übernahme und einer Zerschlagung schützen sollte, passt nicht mehr in die Zeit. Mehr noch: Das Gesetz hilft VW im internationalen Wettbewerb keinen Millimeter weiter. Denn der einzige wirksame Schutz gegen den Appetit von Investoren, die den Konzern filetieren wollen, ist operative Stärke.

VW muss seine Potenziale selbst erschließen und ist dabei auf einem guten Weg. Die Margen steigen, die Kosten sinken, der Absatz brummt. Das zeigt an der Börse Wirkung: Die Bewertung des VW-Konzerns hat sich in den letzten 18 Monaten fast verdreifacht. Das ist ein wirksamere Zukunftsgarantie als jeder staatliche Schutzwall.

j.hofmann@handelsblatt.com

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