Wirtschaftsmarke Handelsblatt
Die deutsche Wirtschaft und das Handelsblatt

Wer die Verbindungslinien zwischen Vergangenheit und Gegenwart zerschneidet, der wird die Zukunft nicht gestalten können. Dieser gute, konservative Gedanke findet sich implizit schon in der allerersten Ausgabe des Handelsblatts vom 16. Mai 1946.

Aus tiefer Verantwortung für die Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft forderte der erste Leitartikel unserer Zeitung vor 60 Jahren die Überwindung „beschränkten nationalstaatlichen Denkens“ und die Entwicklung eines „europäischen Lebensgefühls“, um den „verworrenen Kontinent“ in eine neue Ära der Prosperität zu führen.

Wie keine andere Zeitung in Deutschland begleitete das Handelsblatt nach dem Kriege Ludwig Erhard in seinem Kampf für eine liberale Wirtschaftsordnung. Sein berühmtes Buch „Wohlstand für alle“ wäre ohne die Mitarbeit von Handelsblatt-Redakteuren wohl niemals erschienen.

Mit der deutschen Industrie internationalisierte sich auch unsere Zeitung in den fünfziger und sechziger Jahren und baute schneller als die meisten Medien in Deutschland ein Korrespondentennetz in den wichtigsten Metropolen auf. Die weltweiten Rahmenbedingungen der deutschen Industrie beschäftigen uns bis heute

In den siebziger und frühen achtziger Jahren kämpften die Kommentatoren des Handelsblatts früher als andere Publizisten in Deutschland gegen die Fehlentwicklungen eines Sozial- und Umverteilungsstaats, der unternehmerische Leistungen in unserem Land erdrückt. Das berühmte Wende-Papier von Otto Graf Lambsdorff erschien 1982 in vollem Wortlaut exklusiv im Handelsblatt .

In den neunziger Jahren machte sich die Redaktion nach heftigem internen Ringen für den Euro und die Europäische Währungsunion stark. Und seit der Jahrtausendwende profilierte sich das Handelsblatt als Stimme der ökonomischen Vernunft im Zeitalter der Globalisierung. Wie die Unternehmen den globalen Wettbewerb meistern, schildern wir in dieser Ausgabe in mehreren Reports und Artikeln.

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