ZEW-Index
Verlässlicher Indikator

Der ZEW-Index spiegelt die Meinungen von Finanzanalysten wider. Sie beziehen ihre Einschätzungen von der Börse. Das heißt salopp ausgedrückt: Fallende Kurse = fallender Index und steigende Kurse = steigender Index. Böse formuliert zeigt uns der Index also, ob die Börse nach oben oder unten gegangen ist.

Doch das schmälert keineswegs die Prognosekraft des Indikators. Nicht nur, dass an der Börse jeden Tag sehr viele Meinungen aufeinander treffen und Analysten deshalb ein gutes Spiegelbild von Hoffnungen, Sorgen und Ängsten sind. Mehr noch: Die Börse erwies sich in der Vergangenheit als verlässlicher Indikator, wenn es um die Zukunft unserer Wirtschaft geht.

Beste Beispiele sind die jüngsten Auf- und Abschwünge: Als im Jahr 2000 der Optimismus der Volkswirte, Anleger und Analysten grenzenlos war, fielen plötzlich die Kurse. Aus einer Korrektur wurde eine große Talfahrt, der wirtschaftlich schlechte Zeiten und eine Rezession folgten. Und 2003 stiegen die Kurse kräftig, obwohl die Sorgen bei Ausbruch des Irak-Kriegs groß waren. Es folgte – wieder reichlich verzögert – der Aufschwung, den wir jetzt genießen. Ihn sollte niemand für 2007 fortschreiben. Nichts anderes sagt uns der heute vorgelegte ZEW-Index.

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