"Wir haben ja verabredet, dass wir die Frage der Kanzlerkandidatur Ende des Jahres, Anfang kommenden Jahres, spätestens nach der Landtagswahl in Niedersachsen klären."
SPD-Chef Sigmar Gabriel, 15.9.2012
Bis Freitag hielt die SPD an der Fiktion fest, zunächst mit einer Troika aus Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück in den Bundestagswahlkampf zu ziehen. Dabei war allen dreien schon lange bewusst, dass die Entscheidung über den Spitzenkandidaten früher fallen würde. Gabriel selbst soll schon vor Monaten aus dem Rennen ausgestiegen sein, weil er keine Chancen gegen die Wettbewerber sah. Immerhin: "Verabredet" war sicherlich, erst 2013 einen Kandidaten zu küren. Aber eben nur verabredet.
1. Oktober 2012