Die Deutsche Bank hat vor dem BGH Zeit gewonnen, doch in einigen Wochen droht ihr eine Schlappe. Die Richter des obersten Gerichts vertagten ihre Entscheidung über riskante Zinswetten auf den 22. März. In der Verhandlung ließen sie aber durchblicken, dass eine Entscheidung zugunsten des klagenden Mittelständlers wahrscheinlich ist. Die Deutsche Bank rechnet in diesem Fall mit drastischen Folgen.
Dass der Anwalt der Bank eine „zweite Finanzkrise“ aufziehen sieht, weil sich eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof abzeichne, sei zwar angesichts der finanziellen Dimension übertrieben, kommentiert die Welt. Doch die Rhetorik zeige, wie sehr die Bank eine Ohrfeige des BGH fürchte – eine Verurteilung zöge engere Leitplanken für Bankgeschäfte nach sich. Doch das Blatt gibt nicht nur den Bankern die Schuld, die Zockerprodukte Kommunen angeboten hätten, was dreist sei und zum Bild des gierigen Bankers beitrage. Mindestens ebenso unverantwortlich hätten die Kämmerer selbst gehandelt. Von ihnen müsse man als Steuerzahler erwarten können, dass sie nur Produkte kaufen, die sie verstehen.
Banken seien im Sinne des Kreditwesengesetzes keine Spielbanken, erinnert die Börsen-Zeitung. Und doch gerierten sich nicht wenige Institute bis heute so, als sei Hauptgegenstand ihres Unternehmens der Betrieb eines Finanzcasinos. Dies solle der Anwalt der Frankfurter realisieren, statt „große Töne von einer ,zweiten Finanzkrise' zu spucken“, rät das Blatt. Und ergänzt ironisch: „Nach diesem frechen Auftritt müssen wir die jüngere Geschichte wohl komplett umschreiben: Große Banken waren in der ,ersten' Finanzkrise nicht Mittäter, sondern beklagenswerte Opfer!“ Ähnlich wie die Welt nimmt die Börsen-Zeitung aber auch die Kommunen in die Pflicht, die kaum den kompletten Schaden aus den verlorenen Wetten voll auf die Gegenseite der Bank abwälzen dürften. „Hier gehört auch Dummheit bestraft.“
Die Financial Times Deutschland porträtiert den Mittelständler Willi Blatz, der sich anschicke, der Deutschen Bank vor dem BGH eine empfindliche Niederlage zu bescheren. Der 72-Jährige gehöre mit seiner Ille GmbH (Vertrieb von Papierhandtüchern) zu den rund 200 Mittelständlern und Kommunen, denen die Bank Zins-Swaps verkauft habe. Den Kampf gegen die Deutsche Bank habe er vermutlich aufgenommen, um andere Unternehmer zu warnen und weil er sich in seiner Kaufmannsehre gekränkt fühle. „Ich habe viele Geschäfte gemacht in meinem Leben und auch manchmal Geld verloren. Aber link behandelt worden bin ich nie“, zitiert die FTD Blatz.
Es wäre ein beitrag zur Stärkung unserer Rechts-
kulturm, wenn der bGH endlich gegen eine
Grossbank entscheiden würden. Die banken haben das
Geld auch ihrer Aktionäre verzockt, und viele Anleger sind auch privat ruiniert worden.Zur Rettung der banken ist ungefragt nur der Steuerzahler in Anspruch genommen worden. Auf künftigen Generationen lasten gigantischen Schulden. Heute tun die banken so,als hätten sie mit der Krise nichts zu tun, und machen weiter, wie bisher.Das Platzen der nächste blase kommt auf uns. zu.
banken sind keine Spielbanken!
Das ist Richtig, ein Spiel war das nicht...
Mit Vorsatz wurden Kapitalverbrechen für die Eigene Tasche ausgefuhrt, Kunden offensichtlich legal gemacht beschissen!
GERiCHTE UND POLiTiK DECKEN DiESE VERbRECHER UND bELOHNEN DiESE NOCH, WEiL SiTTE UND ANSTAND FUR DiESE SCHMAROZER AUSSER KRAFT GESETZT WiRD.
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