Presseschau

Was, wenn Spanien außer Kontrolle gerät?

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Ein „zweifacher Job auf einem Schiff in Not“

Spaniens Ministerpräsident Rajoy. Quelle: dpa
Spaniens Ministerpräsident Rajoy. Quelle: dpa

Die britische Financial Times zitiert den spanischen Zentralbanken-Chef Miguel Angel Fernández Ordóñez, der gestern erklärt habe, dass spanische Banken bei einer Verschlechterung de Wirtschaft zusätzliches Eigenkapital benötigten. Dabei verglich er die Bemühungen, den Finanzsektor zu reformieren, damit, einen „zweifachen Job auf einem Schiff in Not zu erledigen – während man die Evakuierung der Passagiere anordnet, muss man außerdem die Rettungsbote reparieren.“ Dagegen sorgten sich Beamte der EU stärker um den angeschlagenen Haushalt der Regierung und die Verschuldung der 17 autonomen Regionen in Spanien, schreibt die Financial Times.

  • 11.04.2012, 13:02 Uhrrosabrille

    "Hey, mir geht´s saugut, ich bin bärenstark", sagte der Kokser, bevor er völlig aus den Latschen kippte.

  • 11.04.2012, 12:36 UhrMaschMayer

    Wenn Spanien außer Kontrolle gerät is "game over"! Es wird auch Zeit, dass die richtigen Schritte in Richtung unserer Nationalwährung unternommen werden.
    +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

  • 11.04.2012, 11:49 UhrRainer_J

    Spainen hat doch das gleiche Problem wie Griechenland. Überschuldung und gefälschte Zahlen. Das geliehene Geld ist zum größten Teil auf die Privatkonten der oberen Zehntausend versickert (sehr hohe Gehälter) und mit Hilfe der EUdSSR wurde ausreichend Zeit gewonnen, um das Geld ins Ausland (z.B. die Schweiz) zu schaffen. Gleicher Ablauf wie in Griechenland.

    Wer diese reichen Betrüger davonkommen lässt und mit Veruntreuung deutscher Steuergelder das Problem lösen will, ist ebenfalls ein Betrüger und Verbrecher.

    Dazu kommt das Problem, dass die Südländer wegen der Schulden im privaten und öffentlichen Bereich weiterhin ein SEHR hohes Interesse an einer möglichst hohen Inflation des Euro haben werden (dazu Stimmenmehrheit in der EZB). Pech für diejenigen, die eine Lebensversicherung oder einen Sparvertrag haben und da nicht ohne Verluste raus können. Sparen in einer Weichwährung geht nicht! Das wird ein Minusgeschäft.

    Das alles haben die Engländer bereits begriffen und sind aus der EUdSSR ausgestiegen.

    Aber die Südländer wollen den illegalen ESM einführen, um weiter zu schmarotzen. Die CDU träumt weiter von einer EUdSSR und vernichtet nebenbei alle Sparguthaben auf den Konten.

    Aber es gibt einen Lichtblick. Man muß ja nicht in Euro sparen, sondern einer anderen Währung, Aktien und Edelmetalle. Dadurch kann man sich der durch die EZB gewollten Inflation entziehen.

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