Schärferes Abkommen geplant
Finanzminister Wolfgang Schäuble will mit Korrekturen am Steuerabkommen mit der Schweiz die Zustimmung der Opposition erringen. Er plant laut Welt höhere Steuersätze und mehr Transparenz.
Die Schweizer Banken stehen laut einem Bericht der NZZ weiterhin hinter dem Steuerabkommen mit Deutschland. In Bankkreisen sei die Hoffnung gross, dass es Schäuble gelingen werde, im Bundesrat doch noch eine Mehrheit für das Abkommen zu gewinnen.
Der Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber konkretisiert in einem Interview mit der Handelszeitung seine Vorwürfe gegen deutsche Steuerfahnder. Er sieht eine neue Dimension der Wirtschaftsspionage. „Und im aktuellen Fall haben wir es mit einem verbotenen wirtschaftlichem Nachrichtendienst zu tun“
Kritik am Banken-Monopol
Die EU-Kommission sieht die Finanzlage Portugals optimistisch. Währungskommissar Rehn aber mahnt, die EU solle sich auf weitere Finanzhilfe für Portugal einstellen - zeit.de
Spanien kämpft am Kapitalmarkt wieder mit schwindenden Vertrauen der Investoren. Bei der Ausgabe von Staatsanleihen verlangten die Anleger am Mittwoch höhere Zinsen als in den vergangenen Wochen - und das Interesse an den Papieren ließ deutlich nach - wsj.de
Die NordLB hat nach Auffassung der Bankenaufsicht Bafin ihren Verlust im Krisenjahr 2009 zu gering ausgewiesen - handelsblatt.com
Wegen komplizierter Finanzprodukte ermittelt nun offenbar die US-Aufsicht gegen die Schweizer Großbank CreditSuisse - spiegel.de
Die Eurohypo treibt ihren Rückzug aus dem US-Markt voran: Die kriselnde Tochter der Commerzbank will ein Hypothekenportfolio im Wert von 740 Millionen Dollar verkaufen - und dafür gibt es viele Interessenten - handelsblatt.com
Im März hat sich die Kapitalflucht aus Russland beschleunigt – trotz Wladimir Putins Wiederwahl als Präsident des Staates - wsj.de
Trotz Millionen-Abschreibungen auf die LBB hat die Frankfurter Sparkasse 2011 das beste Ergebnis der Geschichte erzielt - handelsblatt.com
Die sicherste Bank der Welt
Zwei Mal jährlich bringt das Wirtschaftsmagazin Global Finance seine Rangliste der weltweit 50 sichersten Banken. Die Bewertungen beruhen auf den langfristigen Kredit-Ratings der drei grossen Bewertungsagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch, aber auch auf den vorhandenen Vermögenswerten. Auf Platz ein liegt die KfW. Denn kleinere Institute gelten als sicherer, wobei natürlich eine Staatsgarantie am Ende einen entscheidenden Vorteil verschafft.
Gratiskultur und Abzocke
„Deutschlands Bankkunden genießen eine Gratiskultur - nur wenn es um ihre Geldanlage geht, zahlen viele Verbraucher teils horrende Gebühren, häufig ohne ihr Wissen“, schreibt der Spiegel. Die Politik habe das zwar erkannt, doch es fehle der Mut für beherzte Reformen. Dabei komme es beim Treffen von provisionsabhängigen Bankberatern mit arglosen Kunden regelmäßig zu haarsträubend schlechten Ergebnissen. „Statt mit der für sie passenden Geldanlage gehen die Kunden mit Produkten nach Hause, die ihnen oft gewaltige Kosten bescheren: Aktienfonds, fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen oder Zertifikate“, schreibt der Spiegel weiter.

Hi, Grüße aus dem Reformunfähigen Spanien. Das Baskenland und Katalonien hat eine Steuerhoheit und lehnt Sparen ab, das korrupte Andalusien klagt gegen die Sparmaßnahmen. So bleibt der unfähigen Goldman Sucks Regierung nur das Scheinsparen, fällt ja erst ineinem Jahr auf daß das Defizit 5% höher ausfällt!
Die Opposition in Andalusien, die eine Minderheitsregierung stellen wird, wirbt offen mit einem Schuldenschnitt, das war ja ein großer Erfolg in Griechenland so die EU Führung!
Ehrlose Politik-Diletanten in der ganzen EU.
Frohes Steuernzahlen, Luggi

ohne polemik: die entscheidung draghis zeigt doch nur, daß sich die wirtschaft im euro raum völlig auseinanderentwickelt hat oder vielleicht sogar nur deutschland,trotz dieser regierung, die nichts vom sparen und ordnungspolitik versteht. bei der arbeitslosigkeit und den negativen wachstumsraten entsprichen diese maßnahmen den bedürfnissen der anderen länder.
nur:wenn man die drogen absetzt kommen irgendwann die entzugerscheinungen - die will aber keiner der staaten und schon gar nicht deren bevölkerungen akzeptieren

Soll Draghi doch den Tourismus in Italien mit folgendem Spruch ankurbeln: "Kommen Sie nach Italien, Ihr Geld ist schon dort."
11 Kommentare
Alle Kommentare lesen