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Atempause mit konstruktivem Grundton
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Mit der erwarteten Verschnaufpause hat sich der DAX® am Freitag ins Wochenende verabschiedet. Allerdings konnten sich die deutschen Standardwerte zum Handelsschluss wieder deutlich vom Tagestief bei 6.650 Punkten lösen. Diese Kursentwicklung verleiht unserer Einschätzung der letzten Tage Nachdruck, dass trotz des jüngsten Durchatmens übergeordnet weiter gute Chancen bestehen, die Kurslücke von Anfang August 2011 bei 6.938/54 Punkten ins Visier zu nehmen. Das angeführte Gap markiert dabei den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone, die sich bis zur psychologischen Hürde bei 7.000 Punkten erstreckt, und zudem durch die verschiedenen Tiefs vom April, Juni und Juli 2011 zwischen 6.992 und 6.996 Punkten untermauert wird. Als Signalgeber für einen Bewegungsimpuls in Richtung der angeführten Barrieren definieren wir einen Spurt auf ein neues Jahreshoch oberhalb von 6.838 Punkten. Die grundsätzlich konstruktive Ausgangslage wäre dagegen erst dann kritisch zu hinterfragen, wenn der DAX® die alten Ausbruchsmarken zwischen 6.505/431 Punkten wieder preisgeben müsste.
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DAX (daily)
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Das letzte „i-Tüpfelchen“ fehlt noch
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Den letzten beiden Rekordhochs des Euro-BUND-Future bei 139,58/140,23 fehlt (bisher) eine Bestätigung durch ein neues Tief im Verlauf der 10-jährigen Rendite, was das Zinsbarometer im Dunstkreis des Kreuzwiderstands bei rund 140 sehr korrekturanfällig macht. Als Trigger für eine deutliche Ausweitung des Korrekturbedarfs sehen wir dabei unverändert ein nachhaltiges Abgleiten unter den Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 137,68) bzw. ein Unterschreiten des Tiefs von Ende Januar bei 137,18 an. Erstere Weichenstellung würde den zuletzt mehrfach diskutierten „bearishen“ Keil Realität werden lassen, während der zweite Signalgeber ein Doppeltopp im Tagesbereich vervollständigen würde. Im ersten Schritt ließe sich ein rechnerisches Abschlagspotential von rund 300 Ticks ableiten. Da das Rückschlagsrisiko aufgrund der Keilformation noch deutlich höher anzusetzen ist, steht perspektivisch sogar ein Bruch der Schlüsselunterstützungen bei knapp 133 zu befürchten. Auf Indikatorenseite mahnt besonders der MACD mit einem doppelten „bullish failure“ zur Vorsicht. Wenngleich am Freitag der letzte Zündfunke aus Bärensicht nicht übersprang, sollten Anleger die Unterstützungszone bei 137,68/18 unverändert als „Sell-Trigger“ heranziehen.
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Euro-BUND-Future (weekly)
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Die Luft wird dünner
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Seit Mitte Dezember hat der S&P 500 praktisch ohne ernstzunehmende Atempause um mehr als 12 % zugelegt. Dank der beschriebenen Rally rückt nun auch wieder der horizontale Widerstandsbereich aus dem Hoch vom Juli vergangenen Jahres und dem Jahreshoch 2011 bei 1.356/71 Punkten in den Fokus. Da der RSI mittlerweile überkauftes Terrain wieder nach Süden verlassen und damit ein Verkaufssignal generiert hat, dürfte ein Durchmarsch über die angeführten Barrieren ein schwieriges Unterfangen werden. Ins gleiche Horn stößt aktuell auch die Sentimenterhebung der American Association of Individual Investors. Der jüngste Wert dieser Datenreihe zeigt, dass der Anteil der Bären unter amerikanischen Privatanlegern nur noch 20 % beträgt, während das Bullenlager mit knapp 52 % mittlerweile sehr gut gefüllt ist. Kurzfristig ist die Stimmung damit etwas zu sorglos. Vor diesem Hintergrund wird im Dunstkreis der o. g. Barrieren eine Atempause zusehends wahrscheinlich. Eine erste wichtige Haltezone stellt dabei die Kombination aus dem Tief von Ende Januar bei 1.300 Punkten und dem Erholungshoch von Ende Oktober 2011 bei 1.293 Punkten dar.
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S&P 500 (daily)
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