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DAX® - Atempause?

Atempause?
Gestern Morgen hat der DAX® mit einem neuen Jahreshoch bei 6.830 Punkten erneut die Parallele (akt. bei 6.842 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Dezember 2011 ausgelotet. Auf dieser Basis kam es dann aber zu leichten Gewinnmitnahmen. Durchatmen könnte auch das Stichwort für den heutigen Handelstag sein. Schließlich mahnen zunächst einmal die negativen Divergenzen seitens des MACD und des RSI auf Stundenbasis zur Vorsicht. Kurzfristig dienen die 38-Stunden-Linie (akt. bei 6.738 Punkten) bzw. das Tief vom 7. Februar bei 6.683 Punkten als erste Unterstützungen. Übergeordnet droht unserer konstruktiven Grundhaltung aber erst dann Ungemach, wenn es zum Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 6.506/431 Punkten kommen sollte. Solange eine solche negative Weichenstellung aber auf sich warten lässt, stehen die Chancen für ein Schließen der Kurslücke von Anfang August 2011 bei 6.938/54 Punkten unverändert günstig. Das angeführte Gap stellt den Auftakt zur massiven Widerstandszone aus den verschiedenen Tiefpunkten vom April, Juni und Juli 2011 zwischen 6.992 und 6.996 Punkten dar, der zudem psychologische Bedeutung beizumessen ist.

DAX (1h)
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Verkettetes Kursmuster?
Der Euro-BUND-Future musste gestern weiter Federn lassen. Trotz des kleinen Kerzenkörpers von gestern – typischerweise ein erstes Indiz dafür, dass der seit Ende Januar bestehende Verkaufsdruck abebbt – schwebt übergeordnet das Damoklesschwert in Form einer nach unten aufgelösten Keilformation bzw. eines potentiellen Doppeltopps über dem Rentenbarometer. Ersteres Kursmuster wäre bei einem Abgleiten unter den Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 137,36) komplettiert, so dass sich in der Folge der Korrekturbedarf deutlich ausweiten dürfte. Die gegenwärtige Gemengelage ist zudem ein gutes Beispiel für zwei unterschiedliche Chartmuster, die ineinandergreifen. So ließe eine negative Weichenstellung befürchten, dass die Auflösung des nächsten negativen Chartpattern hinterher geschoben wird. Gemeint ist eine obere Umkehr in Form eines klassischen Doppeltopps, das bei einem Unterschreiten des bisherigen Jahrestiefs bei 137,18 Realität werden würde. Kann der Zinsfuture die angeführte Bastion nicht verteidigen, müssen Anleger sogar ein Wiedersehen mit den Schlüsselunterstützungen bei knapp 133 einkalkulieren.

Euro-BUND-Future (daily)
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Doppelboden komplettiert!
Der Test des langfristigen Aufwärtstrends seit November 2008 (akt. bei 17,51 EUR) hat in Verbindung mit dem temporären Unterschreiten des Tiefs von Anfang Oktober bei 16,74 EUR seine Wirkung auf die Thyssen-Aktie nicht verfehlt (siehe „Daily Trading“ vom 30. November 2011). Besagter Fehlausbruch hat sich seither als Katalysator einer dynamischen Kurserholung erwiesen. Längst hat der Stahltitel das seinerzeit aufgerufene Kursziel von rund 20 EUR mehr als abgearbeitet, dennoch scheint es zu früh für Gewinnmitnahmen zu sein. Im Gegenteil: Mit dem Sprung über die Kombination aus der 61,8%-Korrektur des Baisseimpulses seit Mitte August (22,34 EUR) und dem Erholungshoch von Ende Oktober bei 22,49 EUR hat die Aktie gestern sogar einen Doppelboden vervollständigt (siehe Chart). Das kalkulatorische Anschlusspotential aus der unteren Umkehr lässt sich auf knapp 6 EUR taxieren, wobei das Tief vom März 2011 bei 26,34 EUR eine wichtige Zwischenetappe auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials markiert. Eine enge Absicherung auf Basis des jüngsten „swing-lows“ bei 21,82 EUR dient zum einen der Gewinnsicherung bzw. sorgt zum anderen bei Neuengagements für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

ThyssenKrupp AG (daily)
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