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Gap bei 6.795/52 Punkten von großer Bedeutung
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Das Unterschreiten unseres Sell-Triggers in Form der letzten beiden Tagestiefs bei 6.879/74 Punkten hat seine Wirkung auf die deutschen Standardwerte nicht verfehlt. Damit rückt die psychologische 7.000er-Marke beim DAX®, deren Bedeutung zusätzlich durch die Tiefs vom April, Juni und Juli 2011 bei 6.992/6 Punkten unterstrichen wird, aus der unmittelbaren Schlagdistanz der Aktienmarktbullen. Sollte nun auch noch das vorangegangene Verlaufshoch vom 9. Februar bei 6.838 Punkten preisgegeben werden, müssen sich Anleger vielmehr mit einem Schließen der Kurslücke vom 17. Februar bei 6.795/52 Punkten anfreunden. Dem angeführten Gap messen wir eine Schlüsselrolle bei, da in dieses Kursband auch der steile Haussetrend seit dem 20. Dezember (akt. bei 6.788 Punkten) fällt. Darunter bilden die beiden Verlaufstiefs bei 6.652/50 Punkten den nächsten Auffangbereich, den wir auch zur Absicherung von strategischen Longengagements heranziehen würden. Auf der Indikatorenseite mahnt neben einer divergenten Entwicklung bei RSI und Stochastik vor allem das „bullish failure“ seitens des MACD zur Vorsicht.
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DAX® (daily)
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Immer dann, ...
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... wenn es ernst wird, zeigt sich der Euro-BUND-Future derzeit von seiner stressresistenten Seite. Gestern führte dieses Verhaltensmuster zur Rückeroberung des Aufwärtstrends seit April 2011 (akt. bei 138,23). Wenn es dem Rentenbarometer nun auch noch gelingt, sich nachhaltig oberhalb der 38-Tages-Linie (akt. bei 138,68) festzusetzen, würden die jüngsten Hochpunkte bei 139,59/89 wieder ins Blickfeld rücken. Wenngleich sich die Bären damit weiter gedulden müssen, das zuletzt mehrfach beschriebene Negativszenario schwebt weiter über der zukünftigen Entwicklung des Zinsfuture. Die potentielle Keilformation – die untere Keilbegrenzung notiert auf Wochenbasis aktuell bei 138,11 – sowie eine drohende multiple Toppbildung auf Tagesbasis sorgen weiterhin für eine enorme Fallhöhe am Rentenmarkt. Um die obere Umkehr abzuschließen, müsste allerdings die Bastion in Form des Tiefs vom 24. Januar bzw. das bisherige Jahrestief bei 137,18/136,93 fallen. Bei einer negativen Weichenstellung eröffnet sich zunächst ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 300 Ticks, während ein „bearish“ aufgelöstes Keilmuster sogar noch größere Rückschlagsrisiken befürchten lässt.
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Euro-BUND-Future (daily)
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Zuviel des Guten?
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Seit Ende November hat die MAN-Aktie in der Spitze um fast 60 % zugelegt. Nach dieser fulminanten Rally erscheint das Papier aber kurzfristig ausgereizt zu sein. Diese Einschätzung stützt sich vor allem auf den im Dunstkreis des ehemaligen Aufwärtstrends seit Herbst 2008 (akt. bei 86,39 EUR) ausgeprägten „shooting star“. Der erfolgte Pullback an den besagten Trend warnt in Verbindung mit dem negativen Candlestickmuster vor Korrekturrisiken. In die gleiche Kerbe schlagen derzeit die negativen Divergenzen seitens des RSI und des MACD. Während bei Letzterem zudem der Bruch des Haussetrends seit August zu beklagen ist, droht im Verlauf des RSI die Ausprägung einer Toppformation (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund definieren wir einen Bruch des steilen Aufwärtstrends seit Ende November im eigentlichen Chartverlauf (akt. bei 83,59 EUR) als Signalgeber auf der Shortseite, zumal besagter Trend sehr gut mit der Kurslücke vom 17. Februar bei 84,33/83,77 EUR harmoniert. Bei einem Break dieser Bastion findet sich die nächste wichtige Haltemarke erst wieder in Form des Tiefs vom März 2011 bei 77,84 EUR.
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MAN SE (daily)
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