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Der US-Dollar bäumt sich auf! |
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Seit einigen Wochen kann der US-Dollar gegenüber
vielen Währungen deutlich zulegen. Die Angst vor
einer weltweiten Konjunkturdelle dürfte dabei eine
wichtige Rolle spielen.
Seit einigen Wochen kann der US-Dollar gegenüber dem Euro wieder stärker aufwerten. Ein Trend, der auch gegenüber anderen wichtigen Währungen zu beobachten ist. So etwa gegenüber dem Britischen Pfund und dem Kanadischen Dollar. Alle diese Währungen sind auch Mitglieder im US-Dollar-Index. Dieser wird berechnet, um zu beobachten, wie sich der US-Dollar im Vergleich zu den weltweit bedeutenden Handelswährungen schlägt. In die Berechnungen fließen neben Britischem Pfund und Kanadischem Dollar noch der Japanische Yen, der Schweizer Franken und die Schwedische Krone ein. Einzig gegenüber dem Yen kam es zu einer Abwertung. Unterm Strich setzte sich aber der Aufwärtstrend im US-Dollar- Index durch. Er legte seit Mitte 2011 um rund zehn Prozent zu. Aufwertung auf breiter Front. Das hört sich im ersten Moment nach nicht viel an, macht aber in Sachen "Wirtschaftswachstum" einiges aus. Nach einer groben Daumenregel bringt nämlich eine handelsgewichtete Abschwächung des Euros um zehn Prozent einen positiven Konjunktureffekt von knapp einem Prozent in der Wirtschaftsleistung. In Zeiten, in denen die Konjunktur ohnehin im Verdacht steht, zu schwächeln, ist das eine Menge. Bleibt die Frage, warum der US-Dollar so stark ist. Woher kommt also, um es einmal salopp zu formulieren, die "Power", die den US-Dollar nach oben hievt? In diesem Zusammenhang bemerkenswert ist, dass der US-Dollar in den letzten Wochen auch gegenüber einigen Emerging-Markets-Währungen zulegen konnte - Währungen, die davor unter starkem Aufwertungsdruck standen. So zum Beispiel die Indische Rupie und der Brasilianische Real. Diese Beobachtung könnte ein Indiz dafür sein, dass sich die globale Stimmung in Bezug auf den US-Dollar grundlegend geändert hat. Stufte man den Greenback lange Zeit sehr kritisch ein, wird er nun angesteuert. Möglicherweise geschieht dies, weil man ihn als "Fluchtburg", als „sicheren Hafen“ betrachtet. Woher kommt dieses Verlangen nach Sicherheit? Lesen Sie die ganze Story im MÄRKTE & ZERTIFIKATE | Januar/Februar 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. |
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