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Procter & Gamble hat ein Haarproblem |
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Dass die Geschäfte des US-Konsumgüterherstellers
Procter & Gamble nicht ganz so
rund laufen, signalisierte bereits der konzernweite
Einstellungsstopp Ende 2011. Wie
sehr das Unternehmen zu kämpfen hat,
zeigt das jüngst präsentierte Zahlenwerk.
Mut macht zwar, dass der im Dow Jones
notierte Konzern dank Preiserhöhungen
den Umsatz von Oktober bis Dezember um
vier Prozent auf 22,1 Milliarden US-Dollar
steigern konnte und zudem alle Geschäftseinheiten
zum Wachstum beigetragen haben,
doch zu schaffen machte dem Unternehmen
das schwache Friseurgeschäft – und
zwar so sehr, dass Procter & Gamble für
diesen Geschäftszweig Abschreibungen in
Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar vornehmen musste. Die hohen Rohstoffkosten
belasteten die Geschäftsentwicklung zusätzlich.
Summa summarum ist daher der
Gewinn um knapp die Hälfte auf 1,7 Milliarden
US-Dollar geschrumpft.
Prognose gesenkt Nicht nur die Quartalszahlen enttäuschten. Auch der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende Juni) kam an der Börse nicht besonders gut an. Kein Wunder: Während der Hersteller von Pampers- Windeln, Duracell-Batterien und zahlreichen weiteren Markenprodukten für das Gesamtjahr bisher einen Umsatzanstieg von drei bis sechs Prozent anpeilte, wird nun nur noch ein Zuwachs von drei bis vier Prozent in Aussicht gestellt. Dass die Aktie zuletzt kräftig Federn lassen musste, überrascht daher nicht wirklich. Fraglich ist jedoch, ob der Kurseinbruch - in den vergangenen vier Wochen büßte der Wert über sieben Prozent ein - nicht zu heftig ausgefallen ist. Anleger, die nun mit einer Gegenbewegung rechnen, können sich die neuen MINI Long Zertifikate auf Procter & Gamble anschauen. Für diejenigen, die hingegen weitere Kursverluste erwarten, können sich die neuen MINI Short Zertifikate lohnen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. |
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