![]() |
||||||||||||||||
|
Yen unter Aufwertungsdruck |
||||||||||||||||
"Die einzig sicheren Häfen sind im
Moment der US-Dollar und der Japanische
Yen", so Callum Henderson von
Standard Chartered. Eine Einschätzung,
mit der er richtig liegen könnte,
denn US-Dollar und Yen haben in den
letzten Wochen gegenüber vielen anderen
Währungen, auch gegenüber
Währungen von Emerging Markets,
deutlich aufwerten können (vgl. Währungsmonitor).
Weil über die weitere
Entwicklung der globalen Konjunktur
große Unsicherheit besteht, flüchten
Anleger in US-Dollar und Yen. Zwar
schiebt auch Japan einen riesigen
Schuldenberg vor sich her, doch diesen
kann es noch über Verkäufe von Staatsanleihen
an die eigenen Bürger finanzieren. Von solchen
Verhältnissen
können die krisengeplagten
Euroländer
nur träumen.
Dabei ist der
Yen eine der wenigen
Währungen,
die derzeit gegenüb
er dem US -
Dollar aufwerten
können. BCA Research
rechnet
damit, dass der
Yen sogar noch
stärker wird. Es verweist auf die Zinsdifferenz
zwischen den USA und Japan.
Immer wenn diese in den letzten Jahrzehnten
unter die Marke von 400 Basispunkten
gefallen ist, kam es zu einer
Aufwertung des Yen gegenüber dem
Greenback. Dies ist aktuell wieder der
Fall. Da die Fed bereits gesagt hat,
dass sie die Zinsen bis 2013 auf niedrigem
Niveau halten wird, könnte sich
dieser Trend noch eine Zeit lang fortsetzen.
Doch Vorsicht: die japanische
Notenbank ist mit einer weiteren Aufwertung
nicht einverstanden; Interventionen
könnten zu volatilen Ausschlägen
führen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. |
||||||||||||||||
|