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Motorsport Formel 1: Grand Prix von Südkorea macht erneut Verlust

Der Große Preis von Südkorea hat auch im dritten Jahr seiner Durchführung rote Zahlen geschrieben und steht damit weiter vor einer ungewissen Zukunft.

Ein Verlustgeschäft: die Formel 1 in Südkorea Quelle: SID
Ein Verlustgeschäft: die Formel 1 in Südkorea Quelle: SID

Seoul (SID) - Der Große Preis von Südkorea hat auch im dritten Jahr seiner Durchführung rote Zahlen geschrieben und steht damit weiter vor einer ungewissen Zukunft. Das gaben die Organisatoren der defizitären Veranstaltung in Yeongam am Mittwoch bekannt. Demnach war der Verlust zwar deutlich geringer als in den Vorjahren, das Rennen im Oktober erwirtschaftete aber dennoch ein Minus von rund 36 Millionen Dollar.

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"Nur weil der Verlust reduziert wurde, können wir wohl nicht von einem Erfolg sprechen", sagte Seo Dong-Wook, Ratsmitglied der Provinz Süd-Jeolla: "Wir müssen grundlegende Schritte einleiten, um die Dinge zu ändern."

Die Veranstaltung leidet besonders unter dem schleppenden Ticketverkauf und dem mangelnden Interesse der Südkoreaner an der Formel 1. Im Premierenjahr 2010 sorgte das Rennen für ein Defizit von rund 67 Millionen Dollar, 2011 betrug der Verlust gut 56 Millionen Dollar. Im Oktober 2012 schlossen die Organisatoren mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone einen überarbeiteten Vertrag, um die Zukunft des Rennens zu sichern. Der Kontrakt für den Großen Preis von Südkorea läuft bis 2016, zudem besteht eine Option auf fünf weitere Jahre.

Quelle: SID
  • 21.11.2012, 17:57 Uhrhanji

    Formel 1 in Südkorea, und dann auch noch in Yeongam, war für jeden, der die Koreaner und den Landkreis Yeongam kennt, von Beginn an eine Schnapsidee: Eine Gesellschaft, die kulturell bedingt ihr Geld und ihre Zeit lieber für Bildung und Kultur ausgibt, und wenn schon für Sport, dann für Golf, Baseball, Marathon, Bergsteigen ... Ein Standort am A. der Welt des Landes, fast menschenleer, und in einem Umfeld, das für den F1 Wanderzirkus alles andere als attraktiv ist (für Liebhaber von Ruhe und Natur vielleicht). Besser ein Ende mit Schrecken als ein finanzieller und image-mäßiger Schrecken ohne Ende.

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