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Motorsport Formel 1: Promoter hofft auf Ferrari in der Formel E

Formel-E-Promoter Alejandro Agag hofft auf einen baldigen Einstieg der Formel-1-Größen Ferrari und Red Bull in die neu geschaffene Rennserie.

Agag hofft auf baldigen Einstieg der Formel E Quelle: SID
Agag hofft auf baldigen Einstieg der Formel E Quelle: SID

Hamburg (SID) - Formel-E-Promoter Alejandro Agag (43) hofft auf einen baldigen Einstieg der Formel-1-Größen in die neu geschaffene Rennserie. "Ich bin sicher, dass Rennställe wie Ferrari oder Red Bull eines Tages auch Formel-E-Teams stellen werden", sagte der spanische Motorsport-Manager in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt, "mit McLaren gibt es bereits Gespräche."

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Die Fans könnten sich in jedem Fall auf "sowohl in Deutschland als auch auf der ganzen Welt klingende Namen" freuen: "Wir haben ehemalige Formel-1-Piloten dabei und auch Fahrer, die schon in der GP2 aktiv waren." Bisher sind allerdings nur zwei Rennställe gemeldet: Team Drayson und China Racing.

Die Formel E will ab 2014 durchstarten und ist die erste weltweite Meisterschaft, die mit Elektroautos ausgefahren wird. Insgesamt werden zehn Teams mit jeweils zwei Piloten am Start sein. Gefahren wird unter anderem in Los Angeles, London, Peking, Rio de Janeiro und eben in Berlin.

Am Donnerstag wurde die neue Serie vor dem Brandenburger Tor in Berlin vorgestellt. Ein Modell der Formel E heizte den überraschten Passanten bei der Präsentation in der historischen Mitte der Stadt ein. Cornelia Yzer, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Entwicklung, begrüßte die neue Serie in der Hauptstadt und feierte Berlin bereits als neue Rennsport-Stadt.

Die Serie der Elektroautos, die bis zu 270 PS haben, soll in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof Station machen. Agag sprach davon, dass der Termin in der deutschen Hauptstadt für Mitte nächsten Jahres vorgesehen sei. Bis zu 30.000 Zuschauer werden dann erwartet. Autorennen hatte es zuletzt in den 1990-er Jahren in Berlin auf der legendären Avus gegeben.

Die Elektro-Boliden sollen eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Der Strom der Autos reicht bei vollem Tempo aber nur für 25 Minuten. Dann steigen die Piloten in einen zweiten Wagen um.

Quelle: SID

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