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Motorsport Formel 1: Rosberg und Button müssen abgeschleppt werden

Schlechter Start für Mercedes und McLaren: Beim Auftakt der Testwoche im spanischen Jerez mussten die Boliden von Nico Rosberg und Jenson Button abgeschleppt werden.

Rosberg blieb mit dem Wagen auf der Strecke liegen Quelle: SID
Rosberg blieb mit dem Wagen auf der Strecke liegen Quelle: SID

Jerez (SID) - Denkbar schlecht sind Mercedes und McLaren in die neue Formel-1-Saison gestartet. Beim Auftakt der Testwoche im spanischen Jerez am Dienstagmorgen mussten die Boliden von Nico Rosberg und Ex-Weltmeister Jenson Button abgeschleppt werden, nachdem sie auf der Strecke liegen geblieben waren. "Bei uns war es echt Pech, wie es zusammengekommen ist", sagte Rosberg: "Wir haben einen Nachmittag verloren."

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Rosberg hatte im Silberpfeil bis zu seinem Ausfall in 1:20,846 Minuten die bis dato schnellste Runde auf den Circuito de Jerez gezaubert. Für Rosberg war im Gegensatz zu Button, der zumindest für einige Runden auf die Strecke zurückkehrte, der Tag gelaufen. Ein Kurzschluss in der Elektrik legte den Silberpfeil lahm.

Button hatte Probleme mit der Benzinpumpe, kehrte aber am Nachmittag auf die Strecke zurück und fuhr in 1:18,861 Minuten die Tagesbestzeit vor Mark Webber im Red Bull (1:19,709) und Lotus-Pilot Sébastien Grosjean (1:19,796). Nico Hülkenberg belegte bei seiner Premiere im Sauber in 1:20,699 Minuten den siebten Platz.

Die Testfahrten in Andalusien dauern noch bis Freitag. Weltmeister Sebastian Vettel wird seinen neuen Red Bull zum ersten Mal am Donnerstag fahren.

Quelle: SID
  • 05.02.2013, 20:43 UhrTomm

    ....und es geht weiter mit dieser tollen Firma. Wie war das? Es findet eine Fortsetzung des letzten Jahres statt. Ach ja, stimmt. Pleiten, Pech und Pannen, dieser Spruch paßt doch? nicht wahr? Formel 1-Fahrzeug von Roßberg in Brand gesetzt heute passiert. Und dann kommen noch andere Hiobsbotschaften aus der Serie. Welche? Nun, der angeblich tolle Dieselmotor, 6-Zylinder 2.9 Liter mit 4 obenliegenden Nockenwellen, 2 rechts 2 links, eingebaut im G aus Graz, dem Urgestein der Geländewagen muß in die Werkstatt. Alle müssen in die Werkstatt. Wieso? Nun, in der Ölwanne spielt sich was ab. Ablagerungen und anderes, was zur Folge hat, daß die Motoren kaputt gehen. In Rundschreiben an die Kunden wird gebeten, die Geländewagen G, kurzer u. langer Radstand in die Werkstatt zu geben. Im Zweifelsfall wird ein neuer Motor eingebaut. Wahrscheinlich wird es bei allen so sein. Und wie gehts dann weiter? Ja, wieder bis zum nächsten Rückruf. Ja was ist denn da los, in der Edelschmiede? Man kriegt nichts mehr auf die Reihe. Die Firma steht bald vor der Übernahme durch die Chinesen. Und die werden dann Konstrukteure nach Stuttgart schicken, um die Fertigung wieder auf die Beine zu stellen. Schafft das Daimler, Entschuldigung Mercedes-Benz nicht mehr? Nein, sie sind mit ihrem Latein am Ende. Das kann doch nicht wahr sein! Aber es ist so. Man wurschelt sich von Tag zu Tag ohne jede Perspektive. Dann wird der Laden bald in Peking aufgebaut? Da ist von auszugehen. Ja, dann lassen wir sie doch.

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