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Motorsport Formel 1: Vettel hat Ferrari noch im Kopf

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel schwimmt mit Red Bull seit zwei Jahren auf der Erfolgswelle, der Faszination eines Teams wie Ferrari kann aber auch er sich nicht entziehen.

Sebastian Vettel schwärmt für Ferrari Quelle: SID
Sebastian Vettel schwärmt für Ferrari Quelle: SID

Mailand (SID) - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel schwimmt mit Red Bull seit zwei Jahren auf der Erfolgswelle, der Faszination eines Teams wie Ferrari kann aber auch er sich nicht entziehen. "Derzeit könnte ich mir kein besseres Team als Red Bull wünschen. Ich fühle mich wohl, glücklich, die Atmosphäre ist toll und wir haben große Lust, uns zu verbessern und zu gewinnen", sagte Vettel im Interview mit der Gazzetta dello Sport, räumte aber auch ein, dass es ein Traum wäre, "eines Tages für ein Team wie Ferrari zu fahren".

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Momentan fiebert Vettel der neuen Saison entgegen, größeren Druck nach zwei WM-Titeln in Folge spürt er nicht. "Normalerweise startet derjenige, der die letzte Saison gewonnen hat, als Favorit", sagte er: "Es gibt immer Druck. An dem externen Druck kann man nichts ändern. Es ist natürlich, dass man sich zu Saisonbeginn verbessern will. Ich will den Titel verteidigen."

Der dritte Titel in Folge sei aber alles andere als ein Selbstläufer, "ganz sicher nicht. Die anderen sind alle keine Nasenbohrer. Es wird ein extrem harter Kampf um den Titel. Auch im letzten Jahr mussten wir immer alles geben, auch wenn es von außen nicht so aussah", sagte der 24-Jährige in einem Interview im Sonderheft der Sport Bild.

Einen Namen für sein neues Auto, den RB8, hat Vettel noch nicht gefunden. Der Gazzetta verriet er aber, dass die Liste der möglichen Kosenamen kurz sei. "Natürlich wird es sich wieder um den Namen einer Frau handeln", sagte Vettel: "Ein Auto ist schön, aufregend und sexy. Auch mit so einem Vorderteil." Damit spielte der Weltmeister auf die hässlichen Nasenhöcker an, die fast alle Formel-1-Renner des Jahrgangs 2012 verunziert.

Seine eigenen Erfolge führt Vettel vor allem auf seinen Einsatz und seine Detailversessenheit zurück. "Ich muss und will das Beste von mir geben. Wenn etwas schief geht, weiß ich dann, dass es nicht meine Schuld ist", sagte Vettel.

Quelle: SID
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