Motorsport
Mit Krücke zum Comeback - Rossi bekommt Freigabe

Mit breitem Grinsen stieg Valentino Rossi vom Beifahrersitz des Wagens, nahm seine Krücke und begrüßte die Runde mit einem freundlichen Ciao. 21 Tage nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch bekam der neunmalige Motorrad-Weltmeister die Freigabe für sein Blitz-Comeback.
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Beim Großen Preis von Aragón will der 38 Jahre Italiener auf seiner Yamaha schon wieder in den WM-Kampf einsteigen, nur ein Rennen hätte er dann ausgesetzt. Rossi sei fit, um zu fahren, erklärte der zuständige Mediziner Clemente Millan laut einer Mitteilung vom Team YamahaGP. Der Superstar der Szene darf also an diesem Freitag am ersten Freien Training teilnehmen.

Ob er tatsächlich auch am Sonntag beim Rennen starten wird, ist trotz der Freigabe durch die Ärzte noch offen. Rossi hatte seine Testrunden am Montag - wegen Regens nur sehr wenige - und Dienstag in Misano nicht mit seiner Rennmaschine absolviert. Diese sei eine viel größere Herausforderung, hatte er betont. Sollte Rossi doch nicht starten können, wird er durch Michael van der Mark ersetzt.

Der 38-jährige Rossi hatte sich die Unterschenkelfrakturen bei einem Enduro-Unfall zugezogen. Drei Wochen später erschien er bestens gelaunt an der an der Rennstrecke in Alcañiz. Rossi wurde in einer Kombi-Limousine auf dem Gelände des MotorLands Aragón vorgefahren. Auf einer Krücke humpelte er zum Truck seines Teams und mühte sich mithilfe des Geländers die sechs Stufen hinauf zum Eingang. Das rechte Bein steckte in einem Kompressionsstrumpf.

Im Gesamtklassement belegt Rossi vor den fünf letzten Rennen der Saison den vierten Platz. Er hat 42 Punkte Rückstand auf den Honda-Fahrer Marc Marquez auf Platz eins.

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