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Motorsport Motorrad: Medien: Valentino Rossi kehrt zurück zu Yamaha

Motorrad-Superstar Valentino Rossi wird sein italienisches Team Ducati nach zwei frustrierenden Jahren offenbar verlassen und zu Yamaha zurückkehren.

Rossi wird sein Team Ducati offenbar verlassen Quelle: SID
Rossi wird sein Team Ducati offenbar verlassen Quelle: SID

Rom (SID) - Motorrad-Superstar Valentino Rossi wird sein italienisches Team Ducati nach zwei frustrierenden Jahren offenbar verlassen und zu Yamaha zurückkehren. Nach Informationen der Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport wird der neunmalige Weltmeister die Rückkehr zu Yamaha, wo er bereits von 2004 bis 2010 unter Vertrag stand, am Freitag verkünden. Mit Rossi soll auch sein australischer Chef-Mechaniker Jeremy Burgess zu Yamaha ziehen.

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Rossis Vertrag bei Ducati läuft nach zwei Jahren am Saisonende aus. Die in Italien als "Traumehe" gefeierte Kombination des italienischen Stars mit der italienischen Traditionsmarke war nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Von bisher 26 Rennen hat Rossi noch kein einziges gewonnen. Mit Yamaha war er in sieben Jahren vier Mal Weltmeister in der MotoGP geworden. Als Nachfolger Rossis ist bei Ducati der italienische Yamaha-Pilot Andrea Dovizioso.

Damit wird sich Rossi offenbar für das finanziell schwächere Angebot entscheiden, obwohl ihm auch Ducati einen Vertrag mit reduzierten Bezügen angeboten hat. Vor einigen Tagen hatte der "Dottore" schon Verhandlungen mit Yamaha bestätigt, sich aber noch abwartend in Hinsicht auf sein aktuelles Team gezeigt. "Man sagt, dass sich nach Ducatis Übernahme durch Audi vieles ändern wird. Man muss begreifen, wie stark Audi motiviert ist und wie stark man im Motorsport investieren will", hatte er gesagt und mit Blick auf das Ducati stets eng verbundene Formel-1-Team Ferrari erklärt: "Bisher war alles frustrierend. Auch Ferrari ist schlecht in die neue Saison gestartet, die Lage besserte sich aber danach. Bei uns geschieht nichts."

In der Formel führt der Spanier Fernando Alonso nach 11 von 20 Rennen die WM-Wertung an, obwohl sein Auto zu Saisonbeginn noch als "rote Gurke" verspottet wurde.

Quelle: SID
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