Motorsport
Rossi beim Comeback nur Fünfter in Aragón

5,882 Sekunden fehlten Valentino Rossi bei seinem Blitz-Comeback auf seiner Yamaha nach 23 Runden auf dem Kurs in Alcañiz auf Sieger und WM-Spitzenreiter Marc Marquez aus Spanien.
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In beiden Rennen siegten in Joan Mir aus SpanienAuf Rang drei hatte Rossi knapp vier Sekunden Rückstand. Zunächst hatte es so aufgesehen, als könnte der von Position drei aus gestartete Rossi sogar einen Platz auch unter den schnellsten Drei im Rennen einfahren, zwischenzeitlich lag Rossi auf dem zweiten Rang. Womöglich fehlte gegen Ende dann doch etwas die Kraft.

Mit etwas wackligen Beinen stieg Rossi von seiner Rennmaschine und nahm die Glückwünsche seiner stolzen Crew entgegen. Selbst wenn der italienische Motorrad-Superstar nur 24 Tage nach einem Schien- und Wadenbeinbruch nicht mit einem Podestplatz krönen konnte, durfte sich Rossi wie einer der Sieger beim Großen Preis von Aragonien fühlen. Allen Schmerzen zum Trotz und ungeachtet des Trainingsrückstandes durch die schwere Verletzung raste Rossi am Sonntag in der Königsklasse MotoGP auf den fünften Platz.

5,882 Sekunden fehlten Rossi auf seiner Yamaha nach 23 Runden auf dem Kurs in Alcañiz auf Sieger und WM-Spitzenreiter Marc Marquez aus Spanien. Auf Rang drei hatte Rossi knapp vier Sekunden Rückstand. Zunächst hatte es so aufgesehen, als könnte der von Position drei aus gestartete Rossi sogar einen Platz auch unter den schnellsten Drei im Rennen einfahren, zwischenzeitlich lag Rossi auf dem zweiten Rang. Womöglich fehlte gegen Ende dann doch etwas die Kraft.

Bis zum nächsten Rennen in Japan hat er nun drei Wochen Zeit, seine Verletzung weiter auszukurieren, nachdem ihm die Rennärzte am Donnerstag die Start-Freigabe erteilt hatten. Mit einer Krücke musste Rossi sich in Alcañiz fortbewegen, solange er nicht auf seiner Maschine mit der legendären Nummer 46 saß. Verletzt hatte sich Rossi bei einem Enduro-Unfall.

Schlechter als für den insgesamt neunmaligen Weltmeister verlief das Wochenende für seinen deutschen MotoGP-Rivalen Jonas Folger. Nach einem heftigen Sturz beim Training am Samstag verpasste er auf seiner Yamaha als 16. im Rennen die Punkteränge. Folger hatte im Ziel eine halbe Minute Rückstand auf die Spitze.

Unter die Top Ten kamen dagegen Philipp Öttl in der Moto3 und Sandro Cortese in der Moto2. Beide beendeten ihre Rennen jeweils auf dem neunten Platz. Bei Öttl wäre aber mehr drin gewesen, hätte sich die vordere Verkleidung seiner KTM nicht gelockert. „Das ist scheiße, da geht auf der Geraden nix”, schimpfte Öttl. Dafür freute sich Cortese über eines seiner besten Rennen im Trockenen in diesem Jahr: „Ich bin zufrieden, wir sind auf dem richtigen Weg. Passt soweit.”

In beiden Rennen siegten in Joan Mir aus Spanien (Moto3) und Franco Morbidelli aus Italien (Moto2) die jeweiligen Führenden im WM-Klassement.

Nicht jedes Comeback war in Alcañiz von Lachen und Erfolg gekrönt. Nach einer siebenwöchigen Pause wegen eines Kahnbeinbruchs musste Marcel Schrötter seine Moto2-Sutter nach 15 Runden vorzeitig abstellen. „Ich bin mega, mega enttäuscht”, sagte er. Die Schmerzen waren aber einfach zu groß, die Kontrolle über das Motorrad zu gering. „Ich wollte das Rennen beenden, egal wie. Es tut mir und für das Team weh.”

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