Mittels GPS-Empfänger zum Navigationssystem
Smartphones weisen den Weg

Wer heute ein Auto-Navigationssystem installieren möchte, hat mittlerweile zahlreiche Alternativen. Neben den Festeinbauten für den Radio-Schacht eines Fahrzeuges gibt es auch zahlreiche mobile Systeme.

DÜSSELDORF. Bereits etabliert haben sich dabei Lösungen für Taschen-PCs wie dem HP Ipaq oder einem Palm. Und mit der kontinuierlichen Leistungssteigerung moderner Mobiltelefone rücken auch gerade diese Geräte immer mehr in den Fokus der Anbieter.

Für so genannte PDA - also die persönlichen digitalen Assistenten im Taschenformat - ist Navigation zunehmend zum Verkaufsargument. 2003 gingen in Europa über drei Millionen PDAs über den Ladentisch, dabei wurden rund 700 000 als kombinierte Navigationslösung mit GPS-Empfänger und Software verkauft - Tendenz steigend. Inzwischen sollen bereits mehr als zwei drittel aller Organiser in Kombination mit einem Navigationssystem an den Mann gebracht werden.

Generell ist der Absatz von Taschencomputern jedoch rückläufig. Moderne Smartphones mit umfangreichen Organiser-Funktionen sowie reichlich Speicherplatz ringen den herkömmlichen Taschencomputern stetig Marktanteile ab. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Anbieter von mobilen Navigationslösungen diesem Trend nicht entziehen. Falk Activepilot, T-Mobile Navigate, Tom-Tom Mobile, Wayfinder oder Route 66 Mobile 2005 sind erste ernstzunehmende Angebote für Mobiltelefone. Sie liegen preislich bei 200 bis 500 Euro.

Um ein Mobiltelefon zum Navigationssystem aufrüsten zu können, muss das Gerät in der Regel mindestens die Funktechnik Bluetooth sowie Java-Anwendungen unterstützen. Besser noch geeignet sind Smartphones, die auf dem Symbian - oder Windows-Betriebssystem basieren und durch eine zusätzliche Speicherkarte erweitert werden können. Typische Kandidaten sind das Nokia 6600 oder 7610 sowie das Siemens SX1.

Die technische Umsetzung ist denkbar einfach: Das Telefon wird via Bluetooth schnurlos mit dem kleinen GPS-Empfänger verbunden. Dieser liegt dann auf dem Armaturenbrett und übernimmt die Positionsbestimmung. Die Positionsdaten werden via (Bluetooth-) Funk zum Handy geschickt, welches dann mit Hilfe der zusätzlich installierten Software die Streckenführung übernimmt. Sprachausgabe und symbolische Navigationshilfe in Form von Richtungspfeilen sind auch bei den Handy-Lösungen obligatorisch. Selbst dynamische Berücksichtigung auf Staus ist teilweise möglich.

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