Abgas-Prüfverfahren nach Dieselgate
Kein Aktionismus am Auspuff!

PremiumRealistischere Abgas-Prüfverfahren sind nicht erst seit dem VW-Skandal überfällig. Wenn sie aber zu schnell eingeführt werden, könnte das sogar ein Bärendienst für den Umweltschutz sein. Eine Analyse.

Nicht erst der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen hat offenbart, dass bei den Emissionsprüfungen in der EU etwas im Argen liegt. Aufgedeckt wurden die Dieselmanipulationen nicht durch staatliche Prüfstellen, sondern durch ein Umweltinstitut in den USA. Dabei ist es in der Autobranche seit Jahren ein offenes Geheimnis, dass sich die Abgas- und Verbrauchswerte auf dem Prüfstand und auf der Straße  immer weiter voneinander entfernen.  

Insofern ist es zu begrüßen, dass die Europäische Kommission um Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska nun die sogenannte Real Driving Emission (RDE)  auf den Weg gebracht hat.

Künftig sollen zusätzliche Höchstgrenzen für den Schadstoffausstoß

 
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