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ADAC lehnt Senkung der Entfernungspauschale ab

Angesichts der hohen Benzinpreise hat sich der ADAC dagegen ausgesprochen, die Entfernungspauschale zu senken oder abzuschaffen. „Die Entfernungspauschale ist keine Subvention. Sie ist schon jetzt zu niedrig“, sagte der Verkehrspolitik-Experte des ADAC, Jürgen Albrecht, am Freitag.

HB MÜNCHEN. Wegen der derzeit hohen Benzinpreise müsse der veränderten Kostensituation der Arbeitnehmer bei der Entfernungspauschale Rechnung getragen werden, sagte Albrecht weiter. Er wandte sich damit gegen Unions-Pläne, die Pendlerpauschale auf 25 Cent und auf eine Strecke 50 Kilometern zu begrenzen.

Für den derzeit hohen Benzinpreis machte Albrecht die Ölkonzerne verantwortlich. „Die Preise an den Tankstellen sind exorbitant gestiegen, es hat aber keine Rohölpreis-Explosion gegeben. Hier haben die Konzerne übertrieben.“ Es gebe momentan auch keine Verknappung. Der Markt sei durch Spekulationen überhitzt, so Albrecht.

Für den im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr hohen Benzinpreis in Deutschland sei aber auch die Politik der jetzigen und der vorherigen Regierung verantwortlich: „Das hohe Gesamtniveau ist durch die hohe Besteuerung entstanden.“ Die Ökosteuer gehöre auf den Prüfstand.

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