ADAC-Umfrage
Drängler sind das größte Ärgernis

Sie sind rücksichtslos und fahren bisweilen zentimeterdicht auf: Drängler sind für Deutschlands Autofahrer das größte Ärgernis im Straßenverkehr, wie eine Umfrage des ADAC ergeben hat.
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MünchenWas nervt auf deutschen Straßen am meisten? Eine Umfrage des ADAC brachte es nun ans Licht. Demnach empfinden fünf von sechs (83 Prozent) der befragten Club-Mitglieder zu dichtes Auffahren auf Autobahnen bei hohen Geschwindigkeiten als Belastung. Aber auch Linksschleicher und Lastwagenfahrer, die sich kilometerlange "Elefantenrennen" liefern, sorgen für Ärger.

In der Stadt hadern Autofahrer besonders mit Radfahrern. Zwei Drittel der Befragten klagten über Radler, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Radfahrer, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren oder bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs sind, bringen Autofahrer besonders häufig zur Verzweiflung. Blinkmuffel sind ebenfalls für zwei Drittel der Befragten ein Ärgernis, insbesondere im Stadtverkehr.

Zu den klassischen Aufregern gehören zudem das Zuparken von Geh- und Radwegen, das Parken in zweiter Reihe und das Türöffnen ohne Blick in den Rückspiegel.

Kommentare zu " ADAC-Umfrage: Drängler sind das größte Ärgernis"

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  • Ich habe nichts gegen Drängler, im Gegenteil, ein kurzer schwenk nach rechts und weg sind sie. Ich wollte alle Probleme liessen sich so leicht lösen.

  • Der unwiderstehliche Reiz der Lücke.

    Die Evolution hat uns eine ungeheuer wirkungsvolle Gabe gespendet. Wir können fantastisch genau unterscheiden - Alles. So erkennen wir auch höchstpräzise mögliche Vorteile bei der Fortbewegung ohne unser Zutun. Das Programm läuft automatisch. Die selbe Gabe erkennt millimetergenau Gefahr und mögliche Kollision. Sehen wir eine Lücke, werden wir magisch davon angezogen. Das verursacht in Wahrheit Drängelei und Lückenspringen. Die Langsamfahrer, die dem Verkehrsfluss nicht folgen wollen, sondern ihr Ding machen, sind die Ursache setzenden Verantwortlichen des Stresses. Die anderen, die wachen Autofahrer können ihre Evolution nicht abschalten und reagieren hochmenschlich mit Ungeduld. Erkennen sie keine nutzbaren Lücke, bleiben sie friedlich. Es wird Zeit, dass das verstanden wird. Gleichmäßiger Verkehrsfluss mit angepassten Abständen aller Fahrzeuge beruhigt und beschleunigt das Vorwärtskommen zum Nutzen Aller.
    siehe auch sinnhalt.com/aktuelles

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