Auto-Crshtests
Der Griff nach den Sternen wird schwieriger

Mit verschärften Kriterien werden in diesem Jahr die bis zu fünf Sterne beim Euro NCAP vergeben. Zwei neue Autos wurden diesem Test mit sehr unterschiedlichen Resultaten unterzogen.
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DüsseldorfMit strengeren Bewertungen in puncto passiver Verkehrssicherheit haben die Pkw in diesem Jahr bei den Kriterien beim Euro NCAP Sicherheitstest zu rechnen. Was vor einigen Jahren noch mit fünf Sternen als hervorragend bezeichnet wurde, entspricht heute nicht mehr dem aktuellem Stand einer Beurteilung. Zwei neue Fahrzeuge wurden jetzt dem Test mit den überarbeiteten Beurteilungen unterzogen - mit gewaltigen Unterschieden.

So gibt es nur wenig erfreuliches vom Abschneiden des überarbeiteten Jeep Compass zu berichten. Obwohl der Geländewagen zum Beispiel mit einem optionalen Seitenairbag ausgerüstet war, fiel das Resultat speziell beim Seitenschutz nur wenig befriedigend aus.

Beim Fußgängerschutz erzielte der Jeep lediglich 23 Prozent der möglichen Punkte. Insgesamt stellten die Verantwortlichen dem Fahrzeug aus dem beliebten SUV-Segment mit nur zwei Sternen ein überaus schlechtes Ergebnis aus. Im Vergleich zu Klassen-Konkurrenten beweist er sich auch nicht als ein Vorreiter des Insassenschutzes, wo er im aktuellen EuroNCAP-Test ein Ergebnis von 61 Prozent (Erwachsene) und 76 Prozent (Kinder) erreichte.

Wie es besser geht demonstriert Honda mit dem neuen Civic. Die neunte Generation des Japaners wurde mit den maximal möglichen fünf Sternen ausgezeichnet. Der Civic überzeugte in allen Sicherheitskriterien und kann zudem auch noch mit optionalen Assistenzsystemen wie etwa einem automatischen Notbremssystem aufwarten.

Neben diesen beiden neuen Modellen wurden auch weitere Fahrzeuge unter den gestrafften Kriterien beurteilt. BMW 1er, BMW X1, Ford Focus, Ford Ranger, Mercedes ML, Nissan Leaf, Subaru XV und Volvo V60 bestätigten erfolgreich ihre schon einmal erhaltenen fünf Sterne.

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