Automobil- und Zuliefer-Industrie
Elektronik soll Fahrsicherheit verbessern

Die deutsche Automobil- und Zuliefer-Industrie will bis 2010 mit Hilfe neuer elektronischer Systeme die Verkehrssicherheit, den Fahrkomfort und den Kraftstoff-Verbrauch spürbar verbessern.

dpa BADEN-BADEN. „Moderne Fahrzeuge sind geradezu Computernetze auf Rädern“, sagte Klaus Harms von der Forschungsabteilung der Robert Bosch Gmbh am Donnerstag bei der Eröffnung der VDI-Fachtagung „Elektronik im Kraftfahrzeug“ vor rund 1 500 Experten in Baden-Baden.

Die Elektronik macht nach Expertenangaben derzeit durchschnittlich 25 Prozent der Herstellungskosten eines Autos aus. Ihr Anteil wird nach jüngsten Prognosen bis 2010 auf 35 Prozent steigen. In einer Luxuslimousine seien heute bis zu 100 elektronische Steuergeräte untergebracht.

Wichtige Verbesserungen werden von Fahrsicherheitssystemen erwartet. Sie können durch Radarsensoren kritische Situationen bereits im Vorfeld erkennen und den Fahrer etwa durch Bremsrucken aufmerksam machen. Zu erhöhter Fahrsicherheit sollen auch anpassungsfähige Temporegelungen beitragen, die ein gefahrloses Hinterherfahren bei Stopp and Go auf der Autobahn ermöglichen. Beim Abkommen von der Fahrbahn soll ein Geräusch wie das „Nagelbandrattern“ den Fahrer aufmerksam machen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%