Bei Unfall steht Schadensersatz auf dem Spiel
Nicht zu angetrunkenem Fahrer ins Auto setzen

Wer sich zu einem offenkundig angetrunkenen Fahrer ins Auto setzt, nimmt damit ein hohes Risiko in Kauf. Kommt es zu einem Unfall, steht ein Teil der Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche auf dem Spiel, wie die Deutsche Anwaltsauskunft unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz berichtet.

HB BERLIN. Im vorliegenden Fall hatte sich ein Mann zu einem Bekannten ins Auto gesetzt, obwohl dieser erkennbar betrunken war. Bei einem anschließenden Unfall hatte er schwere Verletzungen der Wirbelsäule erlitten und war querschnittsgelähmt. Die Versicherung zahlte ihm rund 40.000 Euro Schmerzensgeld. Eine höhere Zahlung lehnte sie mit der Begründung ab, den Kläger treffe an seinen Verletzungen ein Mitverschulden.

Die Richter schlossen sich laut Anwaltsauskunft dieser Meinung an. Wer sich wissentlich zu einem angetrunkenen Autofahrer ins Auto setze, treffe ein erhebliches Mitverschulden. Daher wies das Gericht mit seinem Urteil die Klage des Unfallopfers auf ein höheres Schmerzensgeld ab.

(Aktenzeichen: Oberlandesgericht...

 
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