Cooper ab 17 350 Euro
BMW startet Generationswechsel bei Mini-Modellen

dpa/gms BARCELONA. BMW beginnt den Generationswechsel beim Mini. Die zweite Auflage des britischen Klassikers unter bayerischer Regie startet in der geschlossenen Karosserievariante zu Preisen ab 17 350 Euro als Cooper, teilte der Autohersteller in Barcelona mit.

Der leistungsstärkere Cooper S kostet mindestens 21 050 Euro. Weitere Motoren und Modelle sollen zu späteren Zeitpunkten folgen, kündigte BMW-Entwicklungschef Burkhard Göschel an. Die Auslieferung des neuen Mini beginnt am 18. November.

Im Zuge des Generationswechsels hat sich der Mini optisch kaum verändert. Zwar ist laut Göschel nahezu jedes Teil neu, doch bleibt das Design ganz das alte. Auch das Format übernimmt der nun 3,70 Meter lange Zweitürer laut Göschel weitgehend vom Vorgänger. Lediglich den neuen Motoren, dem Fußgängerschutz und der Wahrung der Proportionen sei es zuzuschreiben, dass der Mini vorn nun knapp vier und hinten etwa zwei Zentimeter länger geworden ist, ergänzt Designer Marcus Syring. Innen gibt es laut Syring ein weiterentwickeltes Design.

Angetrieben wird das neue Modell laut Göschel zunächst von einem 1,6-Liter-Motor, den BMW mit Peugeot und Citroën entwickelt hat. Im Cooper arbeitet der Vierzylinder als Sauger und kommt auf 99 kW/120 PS und maximal 160 Newtonmeter (Nm) Drehmoment. Damit beschleunigt der Wagen in 9,1 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h), erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h und verbraucht 5,8 Liter.

Im Cooper S rüsten die Bayern das Aggregat mit Direkteinspritzung und Turbolader auf. Es leistet dann 128 kW/175 PS und kommt auf bis zu 260 Nm. Damit schafft er den Sprint in 7,1 Sekunden und erreicht 225 km/h. Gegenüber dem Vorgänger sinkt der Verbrauch dabei laut Göschel um etwa 20 Prozent auf 6,9 Liter. Im ersten Halbjahr 2007 wird BMW dem Entwicklungschef zufolge auch einen etwas schwächeren Mini One und vor allem auch wieder einen Diesel anbieten.

„Dieses neue Auto ist für uns die Keimzelle einer ganzen Modellfamilie“, sagte Göschel. Sicher beschlossen sei neben dem Cabrio, das den Generationswechsel später vollziehen und so lange noch in alter Form weitergebaut wird, eine längere Version mit Kombiheck. Eine Absage erteilte Göschel dagegen der Neuauflage des luftigen Mini Moke. Auch eine Offroad-Version scheine ihm nicht passend. Dagegen liebäugelt er mit einer Pick-up-Version - derzeit allerdings erst nur privat.

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