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Führerschein aus dem Ausland schützt nicht vor der MPU

München (dpa/gms) - Ein im Ausland erworbener Führerschein hilft nicht, an einer angeordneten Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) vorbeizukommen. Anders lautenden Inseraten sollten Verbraucher keinen Glauben schenken, so der Adac in München.

München (dpa/gms) - Ein im Ausland erworbener Führerschein hilft nicht, an einer angeordneten Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) vorbeizukommen. Anders lautenden Inseraten sollten Verbraucher keinen Glauben schenken, so der Adac in München.

Wer zum Beispiel nach einer Alkoholfahrt mit mehr als 1,6 Promille erfolgreich an der MPU teilnehmen muss, um den Führerschein zurückzuerhalten, kommt durch einen Erwerb einer Fahrerlaubnis im Ausland um diese Verpflichtung nicht herum. Ohne bestandene MPU ist auch der Führerschein aus dem Ausland in Deutschland ungültig.

Außerdem gelte in allen EU-Mitgliedstaaten die so genannte Wohnsitzerfordernis. Demnach muss jeder Führerscheinneuling mindestens 185 Tage in dem jeweiligen Land leben. Wer diese Frist nicht einhält, riskiert den Experten zufolge, dass die Fahrerlaubnis von den Behörden im Ausland zurückgenommen wird.

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