Halbjahres-Bilanz
Audi verkauft viel – aber kaum noch an Privat

Fast eine halbe Millionen Fahrzeuge hat Audi im ersten Halbjahr an den Mann oder die Frau gebracht – oder besser gesagt an das Unternehmen. Denn der Erfolg der VW-Tochter basiert auf ihrer starken Stellung bei den Firmenwagen.

HB MÜNCHEN. Der Nettogewinn sei in den ersten sechs Monaten um 35,7 Prozent auf 407 Mill. geklettert, teilten die Ingolstädter am Dienstag mit. Das Ergebnis vor Steuern legte im ersten Halbjahr um knapp 30 Prozent auf 661 Mill. Euro zu, während der Umsatz um rund 17 Prozent auf 15,45 Mrd. Euro zunahm.

„Der kräftige Zuwachs beim Ergebnis ist darauf zurückzuführen, dass wir deutlich mehr Fahrzeuge mit höherwertigen Ausstattungen in den oberen Fahrzeugsegmenten verkaufen“, erklärte Finanzvorstand Rupert Stadler. Audi verkauft nur noch ein Fünftel seiner Modelle an Privatleute. Die Mehrheit der Fahrzeuge werden als Geschäftswagen abgenommen.

„Wir werden 2006 nicht nur bei Absatz und Produktion, sondern auch bei den wesentlichen finanziellen Kenngrößen mit neuen Bestwerten abschließen“, bekräftigte Audi-Chef Martin Winterkorn seine Ergebnisprognose.

Im ersten Halbjahr hatte Audi mit 463 494 Autos knapp 10 Prozent mehr Wagen verkauft als in den ersten sechs Monaten 2005. Dem Ziel, im laufenden Jahr 50 000 Fahrzeuge mehr zu verkaufen als im Vorjahreszeitraum, ist das Unternehmen damit schon ein großes Stück näher gekommen. 30 000 Autos hat Audi bis Ende Juni bereits verkauft.

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