Hohe Investitionen geplant
Porsche fürchtet schwachen Dollar nicht

Der schwäbische Sportwagenbauer Porsche sieht sich auch über das Jahr 2007 hinaus gut für die Folgen eines womöglich weiter schwachen US-Dollar gerüstet. Außerdem habe der Konzern "noch eine ganze Reihe von Produkten in der Pipeline", hieß es.

HB MÜNCHEN. „Wir haben unser US-Geschäft für die nächsten drei Jahre umfassend abgesichert“, sagte Porsche-Finanzchef Holger Härter der „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) mit Blick auf den wichtigsten Auslandsmarkt der Stuttgarter. Diese Politik werde das Unternehmen weiter verfolgen. Zugleich arbeite Porsche intensiv an den Kostenstrukturen und schaffe mit jeder neuen Modellgeneration erhebliche Produktivitätsfortschritte. „Wir schaffen damit die Voraussetzungen dafür, dass Porsche auch im Falle eines langfristig schwachen Dollar sehr profitabel bleibt.“

Porsche hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (zum 31. Juli) neue Rekorde eingefahren. Unter anderem soll der - bislang nicht genau bezifferte - Gewinn vor Steuern erstmals die Milliardenmarke durchbrechen.

Härter kündigte auch für die nahe Zukunft weiter hohe Investitionen an. „Sie können davon ausgehen, dass wir eine ganze Reihe von Produkten in der Pipeline haben“, sagte er. „Unser Investitionsvolumen dürfte sich deshalb auch in den nächsten ein, zwei Jahren in der Größenordnung von 500 Millionen Euro bewegen.“ Einer Sonderdividende oder dem Rückkauf eigener Aktien erteilte der Finanzchef trotz des hohen Geldmittelbestandes eine Absage.

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