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Klapp-Kindersitze im Auto: Nur als Kompromisslösung

In der Auto-Rückbank integrierte Klapp-Kindersitze eignen sich nur als gelegentliche Notlösung. Das teilt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAmtc) in Wien mit, der Kinder-Notsitze jetzt erstmals untersucht hat.

dpa/gms WIEN. In der Auto-Rückbank integrierte Klapp-Kindersitze eignen sich nur als gelegentliche Notlösung. Das teilt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAmtc) in Wien mit, der Kinder-Notsitze jetzt erstmals untersucht hat.

Demnach kommen sie als dauerhafter Ersatz für herkömmliche Kindersitze aus Sicherheitsgründen nicht in Frage, so das Urteil des ÖAmtc. Zwar seien die Klappsysteme praktisch, da sie immer an Bord sind und mitzunehmenden Kindern daher sofort zur Verfügung stehen. Laut ÖAmtc riskieren Kinder damit aber ein höheres Verletzungsrisiko als mit herkömmlichen Sitzsystemen. So könne etwa bei vielen Klapp-Systemen der Gurtverlauf nicht optimal angepasst werden. Manche seien zudem nur bis zu einem bestimmten Körpergewicht zugelassen. Durch fehlende Seitenwangen erhöhe sich außerdem die Verletzungsgefahr bei einem Seitenaufprall.

Nach Ansicht des Clubs eignen sich die Systeme daher nur für Autofahrer, die gelegentlich Kinder an Bord haben. Einen guten Kindersitz aus dem Zubehörhandel könnten sie nicht ersetzen.

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