laut Experten
Neue Dienstwagen-Vorschriften bremsen Automarkt

Strengere Vorschriften für die Nutzung von Dienstwagen hätten aus Expertensicht „erhebliche negative Folgen“ für den Automarkt in Deutschland. Nach Plänen der großen Koalition sollen künftig Fahrer ihre Dienstwagen voll versteuern, wenn sie diese nicht nachweislich zu über 50 Prozent dienstlich nutzen.

HB HANNNOVER. Nach einer Untersuchung des Prognoseinstituts B&D-Forecast des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer ist bei einer Umsetzung der Pläne mit jährlichen Verkaufseinbußen auf dem deutschen Automarkt von bis zu 50 000 Fahrzeugen zu rechnen.

Nach der Analyse Dudenhöffers sind in Deutschland derzeit 45,7 Millionen Pkw angemeldet. Davon seien rund 11 Prozent im Firmenbesitz. Das Durchschnittsalter der Privatfahrzeuge betrage 8,3 Jahre, das der gewerblich angemeldeten Fahrzeuge 4,0 Jahre. Firmenfahrzeuge würden damit deutlich öfters gewechselt als Privatfahrzeuge.

Durch die geplanten Änderungen der großen Koalition bei den Dienstwagen würden nach Einschätzung von B&D-Forecast mindestens 15 Prozent des Firmenfahrzeugbestands aufgelöst und durch Privatfahrzeuge ersetzt. Privat-Pkw würde aber nicht so schnell ersetzt wie Dienstwagen, daher die erwarteten Einbußen.

Der Branchenverband VDA rechnet für 2005 mit rund 3,34 Millionen neu zugelassenen Pkw und Wohnmobilen in Deutschland. Für 2006 erwartet der VDA auch wegen Vorzieheffekten durch die geplante Mehrwertsteuererhöhung einen stabilen Absatz von 3,35 Millionen Autos.

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