Modelle Yaris und Verso-S
Toyota muss tausende Autos zurückrufen

Erneut muss der weltgrößte Autobauer Toyota Modelle zurückrufen. Ein Problem bei den Steuergeräten der Servolenkung könne zum Ausfall der Lenkkraft-Unterstützung führen. Betroffen sind die Modelle Yaris und Verso-S.
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KölnDer japanische Autobauer Toyota ruft wegen möglicher Defekte bei den Steuergeräten der Servolenkung tausende Fahrzeuge in Deutschland in die Werkstatt. Die Rückrufaktion betrifft in Deutschland 7045 Fahrzeuge der Modelle Yaris und Verso-S der Baujahre August 2010 bis März 2012, wie Toyota Deutschland am Mittwoch in Köln mitteilte.

Während der Herstellung des Servolenkung-Steuergerätes kann laut Toyota in ein Relais Feuchtigkeit eingedrungen sein. Dies führe unter Umständen zum Ausfall der Lenkkraft-Unterstützung. Der Fahrer werde in diesem Fall durch eine Warnlampe und einen Warnton informiert. Es seien keine Unfälle bekannt, die auf ein fehlerhaftes Relais zurückzuführen sind. Nach Darstellung von Toyota-Sprecher Ekkardt Sensendorf bleibt das Fahrzeug auch bei Ausfall des Steuergeräts lenkbar.

Insgesamt betrifft die Rückrufaktion nach Angaben von Sensendorf weltweit 174 248 Fahrzeuge, davon in Europa 46 651. Zusätzlich seien international noch etwa 10 000 Subaru-Fahrzeuge betroffen, hieß es aus der Toyota-Zentrale in Tokio.

Erst im Juni musste Toyota 242 000 Autos in die Werkstätten rufen. Damals war vor allem der Erfolgs-Hybrid Prius betroffen. Grund waren Probleme mit den Bremsen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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