Neuer Gegner für den Golf
Kia Cee'd kommt ab 14 300 Euro auf den Markt

dpa/gms ROM. Kia bringt im Januar den neuen Cee'd in den Handel. Der 4,24 Meter lange Fünftürer aus dem neuen Werk Zilina in der Slowakei sei das erste Auto der Marke, das in Europa für Europa entwickelt und gebaut werde, teilte der koreanische Hersteller in Rom mit.

Das Kompaktmodell steht laut Deutschland-Geschäftsführer Haydan Leshel mit einem Grundpreis von 14 300 Euro in der Preisliste. Für den Antrieb stehen zunächst drei Benziner mit 1,4 bis 2,0 Litern Hubraum und 80 kW/109 PS bis 105 kW/143 PS zur Wahl. Außerdem verkauft Kia den Golf-Gegner mit einem neuen Common-Rail-Diesel, der aus zwei Litern Hubraum 85 kW/115 PS schöpft. Aus steuerlichen Gründen gibt es diesen Motor auch mit 66 kW/90 PS. Beide Dieselversionen bekommen serienmäßig einen Partikelfilter. Zum Start baut Kia ein offenes Nachrüstsystem ein, ab April werde dann ein geschlossenes System montiert.

Zudem hat das Unternehmen einen dritten Diesel angekündigt: Ab Juli kommt auch der 103 kW/140 PS starke 2,0-Liter aus dem Kia Carens zum Einsatz, der serienmäßig mit Sechsganggetriebe und Filter ausgerüstet wird. Der sparsamste Cee'd verbraucht laut Datenblatt im Normzyklus nur 4,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer, und der schnellste erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 205 Kilometern in der Stunde (km/h).

Zur Serienausstattung aller Modelle zählen laut Leshel sechs Airbags, ABS und ESP sowie ein CD-Radio und elektrische Fensterheber vorn. Gegen Aufpreis oder in den gehobenen Modellvarianten gibt es zudem eine USB-Schnittstelle und einen separaten Audio-Eingang für Musikplayer, Wasser abweisende Seitenscheiben, aktive Kopfstützen, ein Navigationssystem, Klimaautomatik und Lederpolster.

Mit dem fünftürigen Steilheck, dessen Kofferraumvolumen der Hersteller mit 340 bis 1 300 Litern angibt, wird es Kia aber nicht bewenden lassen. Für September haben die Koreaner einen sportlichen Dreitürer und für Dezember kommenden Jahres einen Kombi angekündigt. Außerdem wird auch Konzernmutter Hyundai viele technische Komponenten für das optisch stark differenzierte Schwestermodell Arnejs nutzen, das ebenfalls in einem neuen Werk in Europa gebaut wird.

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