Opel Rekord D
Ein Klassiker wird 40

Die Erwartungen waren groß, die der Opel Rekord D ab dem Jahr 1972 erfüllen musste. Sein Vorgänger mit dem Kürzel "C" war sehr beliebt. Doch der Neue konnte noch einen draufsetzen.
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RüsselsheimDer heute 40 Jahre alte Rekord D war bereits die vierte Generation des Mittelklassemodells von Opel: Und deutlich moderner kam er daher als sein Vorgänger, der noch auf das Kürzel "C" hörte. Im Jahr 1972 war das, heute ist der taufrische Opel von damals schon 40 Jahre alt.

1972 wartete er gegenüber seinem Vorgänger mit neuer Technik, frischerem Design sowie einer großen Typenvielfalt auf. Der 1,2 Millionen Mal verkaufte Rekord C hinterließ große Fußstapfen, in die der Neue zu treten hatte.

Klare und funktionale Linien, glatte Flächen sowie große Fenster und eine niedrige Gürtellinie bestimmen das zeitlos gezeichnete Äußere des Rekord D, der sich ebenso zum Bestseller entwickeln sollte.

Neben der Stufenheck-Limousine mit zwei oder vier Türen standen ein sportliches Coupé, ein drei- oder fünftüriger Caravan und ein dreitüriger Kombi ohne hintere Seitenfenster zur Wahl.

Das Motorenangebot bestand zunächst aus Benzinern mit 1,7 und 1,9 Litern Hubraum sowie 49 kW/66 PS und 61 kW/83 PS oder 71 kW/97 PS. Doch zum Modelljahr 1973 kommt tatsächlich noch ein Diesel dazu – den die Rüsselsheimer mittels der Typbezeichnung ja vermeiden wollten.

Im Rekord 2100 D werkelte der erste von Opel für Pkw-Modelle entwickelte Selbstzünder, ein Vierzylinder-Wirbelkammermotor mit 2,1 Litern Hubraum und 44 kW/60 PS. Das weiter entwickelte Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und starrer Hinterachse basierte auf dem des Vorgängers.

Und auch das sportlichere und exklusivere Schwestermodell Commodore schlüpfte im Frühjahr 1972 neu aus dem Ei. Dessen zweite Generation wurde ausschließlich als Limousine und Coupé mit Sechszylindermotoren angeboten. Das 2,5-Liter-Basismodell leistet 81 kW/115 PS, die "GS"-Variante 96kW/130 PS.

Im September 1972 kommt die Top-Version hinzu: der Commodore GS/E mit dem 2,8-Liter-Einspritzer und 160 PS aus den Modellen Diplomat und Admiral. Sowohl Rekord D als auch Commodore B entwickelten sich zu Erfolgsmodellen: Bis zum Modellwechsel im Jahr 1977 wurden rund 1,2 Millionen Einheiten dieser Serie verkauft.

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