Preis unter 40 000 Euro
Opel-Elektroauto wird kein Schnäppchen

Der Autobauer Opel will sein geplantes Elektroauto preislich noch deutlich über seinem Spitzenmodell Insignia positionieren. "Wir streben einen Preis unter 40 000 Euro an", sagte GM-Europaboss Carl-Peter Forster am Rande der 100-Jahr-Feierlichkeiten des Unternehmens in Wiesbaden.

FRANKFURT. Grund sei der vergleichsweise hohe Preis fuer die Lithium-Ionen-Batterie. Das Opel E-Mobil, wird damit voraussichtlich das teuerste Modell der Rüsselsheimer. Der für Ende 2011 geplante Elektrowagen soll nach den bisherigen Plänen in Europa noch vor dem GM-Elektrowagen Chevrolet Volt auf den Markt kommen. Ursprünglich hatte GM-Vizechef Bob Lutz einen Preis von rund 30 000 Dollar für den Wagen angepeilt. Diese Zielvorstellung musste der US-Autobauer allerdings angesichts der Kosten für die Lithium-Ionen-Batterien,die Experten allein auf 10 000 Dollar schätzen, bereits aufgeben.

Der Autobauer Opel will Ende 2011 mit der Serienfertigung des Elektroautos in Europa beginnen. "Das Fahrzeug wird mit der Technologie des Chevrolet Volt ausgerüstet sein", sagte Opel-Chef Hans Demant. Der Volt soll in den USA von 2010 an produziert werden. Das neu designte Elektroauto wurde am Dienstag den Konzernmitarbeitern in Detroit und Rüsselsheim vorgestellt. "Wir haben mit dem Volt die Chance, den Durchbruch am Markt zu schaffen", sagte GM-Europa-Chef Forster. Immer mehr Kunden verlangten solche Neuerungen. Ob sie für die Technologie auch bezahlen werden, müsse sich aber noch zeigen.

Das Elektroauto Volt soll dem schwächelnden US-Autobauer General Motors aus der Krise helfen. "Der Volt symbolisiert dieVerpflichtung von GM auf die Zukunft", sagte Wagoner. Damit reagiere die Industrie auf heutige und zukünftige Energie- und Umwelt-Herausforderungen. Auch in Europa sei der Zeitpunkt fürden Marktdurchbruch des Elektroautos gekommen, erklärte Forster. Der neue Volt ist rundlicher und windschnittiger als vorherige Modelle, die die Opel-Muttergesellschaft auf Messen präsentiert hatte. Er hat nach Konzernangaben Serienreife erreicht.

Der Wagen wird von einem Elektroaggregat angetrieben, mit dem er rund 65 Kilometer zurücklegen kann. Deshalb trauen ihm Experten besonders in urbanen Ballungszentren Erfolge zu. Bei längeren Strecken schaltet sich dann ein kleiner Verbrennungsmotor zu.

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