Preisanstieg erwartet
Osterurlauber sollten frühzeitig volltanken

Wer Ostern eine Reise plant, sollte möglichst bald volltanken. Spätestens Gründonnerstag dürften die Spritpreise deutlich steigen.
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BerlinOsterurlauber sollten ihr Auto frühzeitig volltanken. "Wenn sich die Kraftstoffpreise in der Osterzeit wie in den vergangenen Jahren entwickeln, steigen sie spätestens am Gründonnerstag an", warnt Sabine Götz vom Automobilclub von Deutschland (AvD). "Das höchste Niveau dürften sie am Karfreitag und Ostersamstag erreichen."

Rollt die Reisewelle am Donnerstag (21. April) wie erwartet an, müssen sich Autofahrer auf "ein Plus von bis zu 3 Cent pro Liter für alle Sorten" einstellen. Wer bis dahin auf seinen Wagen verzichten kann, steuert lieber vorher eine Zapfstelle an und startet mit randvollem Tank in die Ferien.

Bis Ostermontag (25. April) bleibe der Sprit erfahrungsgemäß teuer. "In der Regel entspannt sich danach die Lage", so Götz, "aber nur kurz." Am Wochenende nach den Feiertagen (29. April bis 1. Mai) rechnet der AvD mit einem erneuten Preisanstieg: "Dann setzt der Hauptrückreiseverkehr ein, weil in den meisten Bundesländern die Ferien enden."

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es ist doch immer das selbe vor den Winter, Oster, Sommerferien, etc. Ds ist doch nichts Neues. Jetzt volltanken hilft da auch nicht, denn wenn ich mit dem Auto in den Urlaub fahre muss ich zwangsläufig (bei einer längeren Strecke) einmal oder mehrmals volltanken.
    Da hilft nur entweder nicht mit dem Auto in den Urlaub fahren, Auto generell einfach stehen lassen oder wenn es nicht anderst geht in den sauren Apfel beissen Augen zu und durch und ein bissschen das Tempo drosseln um Sprit zu sparen - das hilft auch...... ;-)

  • "Die kurzfristig steigende Nachfrage könnte ansonsten vorausschauend gedeckt werden."

    Nein. Die Ölförderländer fördern eine festgelegte Zahl von Barrel am Tag - jeden Tag des Jahres. Lager sind nur begrenzt vorhanden. Dazu kommt, daß Raffinerien ihren Ausstoß nur langsam und ebenso stark begrenzt steigern können. Und die Raffinerien selbst haben ebenfalls nur wenig Lagerkapazität. Die Fördermenge bleibt das ganze Jahr über fast konstant, die Nachfrage steigt aber zur Hauptreisezeit. genau diesem Schema folgt logischerweise auch der Preis. So sollte es in einer Marktwirtschaft auch sein. Ist das nicht der Fall, wäre etwas faul.

    Und zweitens: Warum sollten die Konzerne sich groß bevorraten? Wenn die Nachfrage steigt, sind die Kunden bereit, einen höheren Preis für das gewünschte Gut zu zahlen. In der Marktwirtschaft treffen sich immer Angebot und nachfrage an einem Balancepunkt. Der bildet den Preis. Liegt der Preis höher, brechen die Kunden weg. Liegt er niedriger, verschenkt der Anbieter Gewinn. Dazu kommt, daß der Ölmarkt weit entfernt von einem idealen Markt ist, eben weil einige wenige Förderländer selbst bestimmen können, wie viel oder wie wenig Öl sie fördern. Diese Länder unterliegen leider nur sehr, sehr begrenzt den Kräften des Marktes. Sonst wäre es kein Problem. Dagegen kann nahezu niemand etwas ausrichten. Einzig die USA haben noch nennenswerte ungeförderte Ölvorkommen. Hier gibt Präsident Obama aber lieber Brasilien die Förderlizenzen als seinen eigenen Landsleuten.

  • "Die Ölproduktionsländer bilden dazu noch Kartelle, die eine Erhöhung des Angebots verhindern."

    Ah, plötzlich funktioniert das Selbstdenken wieder. Und das war genau damit gemeint, als ich sagte dass es eigentlich keinen Grund für eine Preissteigerung gibt. Die kurzfristig steigende Nachfrage könnte ansonsten vorausschauend gedeckt werden. Denn Ferien sind lange vorher bekannt. Ich habe nichts dagegen, wenn sich Menschen wie Sie aufspielen, als hätten sie das lauwarme Wasser erfunden. Fakt ist, dass hier zwei Verbrecherbanden eng zusammenhalten. Zum einen die Mineralölkonzerne und zum anderen unsere Regierung. Von mir aus soll der Liter 50 Euro kosten. Hauptsache es gibt Menschen wie Sie, die Verständnis dafür haben und gerne helfen ein paar vorgeschobene Gründe breitzutragen.

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