Tokyo Motor Show
Audi will in Japan deutlich wachsen

Audi will auf dem japanischen Markt deutlich wachsen. „Wir haben feste Pläne, auf über 30 000 Fahrzeuge in mittelfristiger Zukunft zu wachsen“, kündigte Walter Hanek, Chef von Audi Japan, am Mittwoch am Rande der Tokyo Motor Show an.

HB TOKIO. Das bedeutet etwa eine Verdopplung des Volumens. In den ersten neun Monaten dieses Jahres seien 11 180 Autos verkauft worden, ein Zuwachs zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 17 Prozent.

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Bis Ende des Jahres erwartet Audi einen Absatz zwischen 15 000 und 16 000 Einheiten. Damit erzielt Audi das sechste Jahr in Folge einen Volumenzuwachs. Das Unternehmen sieht sich dabei als der Premium- Anbieter mit dem höchsten Wachstumspotenzial in Japan. Der gesamte japanische Importmarkt, der quasi Premium-Segment ist, beläuft sich auf etwa 250 000 Autos. Derzeit verkaufen Mercedes und BMW noch etwa drei mal so viel Wagen wie Audi.

Dass nun auch Japans größter Autokonzern Toyota mit seinem vor rund einem Monat in Japan eingeführten „Lexus“ in das Premium-Segment drängt, sieht Hanek eher positiv. „Wir glauben, dass der Gesamtmarkt neue Impulse bekommt“, sagte Hanek. Zwar sei es noch zu früh, um einen Trend abzulesen. Seit dem Einstieg der Japaner in den Premium- Markt sei das gesamte Segment jedoch gewachsen. Hanek glaubt, dass dadurch auch mehr Kunden an die Premium-Klasse der europäischen Anbieter kommen, die bisher exklusiv japanische Wagen kauften.

Den Absatzrekord aus dem Jahr 1992 von 16 900 Fahrzeugen habe man zwar noch nicht durchbrochen. Das aber habe sich Audi für nächstes Jahr vorgenommen, erklärte Hanek. Audi setzt dabei auf sparsame und umweltschonende Autos. Auf der Tokyo Motor Show präsentiert Audi unter anderem den „Q7“, ein SUV, der auch als Hybrid-Variante angeboten werden soll. Mit Diesel plane man dagegen nicht nach Japan zu gehen, hieß es.

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