Traumwagen der Deutschen
Es kann nur einen geben

Ein deutscher Wagen ist der Traumwagen von zwei Dritteln aller Deutschen: Mit dem 911 hat Porsche einen Dauerbrenner geschaffen, der ewig jung erscheint. Was hat der Zuffenhausener, das andere nicht bieten?
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DüsseldorfVon einem Traumwagen wie dem Porsche 911 zu träumen, ist für einen Autofahrer normal. Für die meisten bleibt er ebenso unerschwinglich wie begehrt. Wer einen hat, gehört zu den Erfolgreichen, selbst wenn ihn die Finanzierungsraten fast überfordern. Was macht ihn so beliebt?

Wichtig: Der 911 trägt immer noch die Handschrift des Konstrukteurs Ferdinand Alexander Porsche, der auch den VW Käfer auf die Räder stellt hat. Das lässt Robustheit und Zuverlässigkeit erwarten. Und wie der Käfer immer als ein Käfer erkennbar bleibt, ist der 911 nach langer Bauzeit trotz erheblicher Veränderungen auch heute noch auf Anhieb als 911 auszumachen. Diese Konstanz der Werte bieten die Modelle anderer Marken nicht.

Gleichzeitig steht der Name Porsche seit einer gefühlten Ewigkeit zu Recht für Schnelligkeit und unzählige Motorsporterfolge. Doch nicht nur rasen kann der 911, es darf auch einfach nur einmal zum Brötchenholen gehen. Die praktischen Talente sind nicht zu verachten, denn als 2+2-Sitzer bietet er auch für vier Personen Platz, wenngleich der Fahrer stets am besten dran ist: Mehr "Fahr"-zeug als der 911 kann keiner!

Ergonomie und Übersicht sind vor allem auf effizientes und aktives Fahren ausgerichtet. Wer es mag und kann, ist auch mit einem 35 Jahren alten Elfer noch richtig flott unterwegs.

Natürlich sind Anschaffung und Unterhalt teuer. Gemessen an der Leistung und im Vergleich zu ähnlich schnellen Fahrzeugen bleiben die Kosten jedoch in einem günstigen Rahmen. Und beim Verbrauch zählt er eher zu den geizigen Typen. Auf der anderen Seite ist der 911 ein bewährtes Statussymbol, das bei Vielen als cool gilt. Nur wenige finden ihn spießig.

Aber gelegentlich müssen insbesondere männliche 911-Fahrer charakterliche Stärke zeigen: Bei der Frage, ob der Wagen einen körperlichen Nachteil unterhalb der Gürtellinie kaschieren soll. Wer dem aus dem Weg gehen will, wählt ein älteres Modell aus der Kategorie "Oldtimer". Die Auswahl ist groß, der Einstiegspreis nicht allzu hoch und einen Wertverlust gibt es nicht mehr. Da muss ein moderner Tesla erstmal hinkommen.

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