VCD
Autoclub: Hersteller halten Selbstverpflichtung nicht ein

Die deutschen Autohersteller werden nach Einschätzung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ihre Selbstverpflichtung zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes nicht einhalten. Der Spritverbrauch von Neuwagen sinke viel zu langsam, sagte der stellvertretende VCD-Vorsitzende Hermann-Josef Vogt.

HB BERLIN. Das Angebot deutscher Hersteller falle beim Verbrauch deutlich schlechter aus als das ausländischer Konkurrenten.

Im vergangenen Jahr nach Deutschland importierte Autos hätten durchschnittlich 170 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausgestoßen, teilte der VCD mit. Bei neu zugelassenen Autos deutscher Produktion habe der Wert dagegen bei 178 Gramm gelegen. Dies sei um so bedenklicher, da sich Klimaveränderungen mit extremen Wetterlagen immer heftiger bemerkbar machten und die Spritpreise an der Tankstelle immer weiter stiegen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte sich gemeinsam mit anderen europäischen Herstellern verpflichtet, den durchschnittlichen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid bei Neufahrzeugen bis zum Jahr 2008 auf 140 Gramm pro Kilometer zu senken. Dies entspricht dem VCD zufolge einem Verbrauch von 5,3 Liter Diesel oder 5,9 Liter Benzin auf 100 Kilometer.

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