Vom russischen Hersteller UAZ in Uljanowsk produziert
Baijah bringt zweiten Geländewagen aus Russland nach Deutschland

dpa/tmn FREIBURG. Die auf Nischenfahrzeuge aus Osteuropa spezialisierte Importmarke Baijah holt einen zweiten Geländewagen nach Deutschland. Als „großen Bruder“ des urtümlichen Taigah gibt es nun auch den Tulos, teilt das Unternehmen in Freiburg mit.

Der knapp 4,70 Meter lange Geländewagen kostet mindestens 22 900 Euro und wird beim russischen Hersteller UAZ in Uljanowsk produziert. Unter der hohen Motorhaube des knapp 1,8 Tonnen schweren Wagens, der auf einem klassischen Leiterrahmen aufgebaut ist, steckt ein 2,7 Liter großer Vierzylinder. Er wird UAZ zufolge bei Toyota eingekauft, leistet 94 kW/128 PS, erreicht ein maximales Drehmoment von 218 Newtonmetern (Nm) und beschleunigt den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 Stundenkilometern (km/h). Den Verbrauch gibt Baijah mit 12,2 Litern Normalbenzin an, der CO2-Ausstoß liegt bei 285 Gramm pro Kilometer. Gegen Aufpreis kann der Motor auch auf den Einsatz von 50 oder 100 Prozent Bio-Ethanol umgerüstet werden.

Übertragen wird die Kraft über ein fünfstufiges Schaltgetriebe, einen zuschaltbaren Allradantrieb sowie eine ebenfalls zuschaltbare Geländeuntersetzung. Gegen Aufpreis gibt es Differenzialsperren.

Zwar wird der Tulos für den Export nach Westeuropa gründlich überarbeitet und mit einem modifizierten Fahrwerk und einer neuen Brems- und Auspuffanlage für europäische Normen und Ansprüche bestückt. Die Ausstattung aber bleibt einfach. ABS, Servolenkung und Zentralverriegelung sind zwar serienmäßig an Bord. Airbags, ESP oder eine Klimaanlage sind dem Importeur zufolge dagegen nicht verfügbar.

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