KFZ-Versicherung
Jeder Dritte muss mit Änderungen rechnen

Gut zwei Drittel der deutschen Autofahrer müssen im nächsten Jahr keine veränderten KFZ-Versicherungsbeiträge zahlen. Die neuen Typklassen beinhalten aber auch einige deutliche Ausreißer - nach unten und oben.
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BerlinDie Deutschen Versicherer haben die neue Typklasseneinstufung für alle Pkw-Modelle bekanntgegeben. Das Ergebnis: Für die Mehrheit der Autofahrer ändert sich nichts. Bei der Haftpflichtversicherung bleiben 68 Prozent der Fahrzeuge in der gleichen Typklasse, in der Vollkasko sind es 62 Prozent und in der Teilkasko 66 Prozent. Die Typklasseneinstufung spiegelt die Schaden- und Unfallbilanzen aller Pkw-Modelle wider. Anhand der Einstufung berechnen die Versicherungen ihre Beiträge. Je niedriger die Typklasse, desto weniger muss der Halter bezahlen.

Der größte Ausreißer unter den einzelnen Modellen ist laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer das Opel Astra G-Cabrio T98/C. Es verbessert sich in der Haftpflicht um vier Klassen, bei den Modellen Toyota Avensis Kombi 1.8 (T27) und Skoda Fabia Combi 1.6 geht es jeweils drei Stufen nach unten.

Teurer wird es hingegen für die Halter der Modelle Renault Scenic Van 1.4 T (96 kW/131 PS), Nissan Pixo 1.0 (50 kW/68 PS) und Peugeot 308 SW 1.6 - sie werden jeweils um drei Typklassen nach oben gestuft.

Bei der Vollkasko geht es für den Audi A4 Avant 2.7 TDI kräftig nach unten und zwar um vier Stufen.

Negativer Spitzenreiter in Sachen Neueinstufung ist der Opel Astra-J 1.6, der gleich fünf Klassen nach oben rutscht und seine Halter somit deutlich mehr kostet.

Kommentare zu " KFZ-Versicherung: Jeder Dritte muss mit Änderungen rechnen"

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  • ich bin gerade auch am suchen - wo findet sich denn die vollständige liste?

  • Tja, das ist wieder einer dieser typischen Werbeartikel bei dem man nur den Text des Verbandes übernommen hat. Nur ja darüber inaus keinen Finger krumm machen und dem Leser einen wirklichen Mehrwert geben. Nachdem die Wenigsten einen der sechs genannten Fahrzeugtypen fährt, kommt doch sofort die Frage auf, wo kann ich nachsehen, wie das bei meinem Fahrzeug aussieht. Die passende Internetadresse wurde nicht genannt.
    Es paßt zum desolaten Gesamteindruck den das Handelsblatt immer mehr macht: Dünne Artikel mit der schnellen Feder gepinselt und die Hauptleistung betand dann darin, eine möglichst knallige Überschrift zu schaffen. Man hat also das Niveau der Bildzeitung erreicht. Gratulation! Mit dieser Einstellung wird das nichts, wenn man davon träumt, Artikel einzeln verkaufen zu können. Das wäre dann money for nothing!

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