ADAC Tunneltest
Mit Sicherheit in die Röhre geschaut

Im neuesten Tunneltest des Autoclubs ADAC haben neun der 13 untersuchten Straßentunnel in puncto Sicherheit die Bestnote erhalten. Keine einzige Röhre fiel als gefährlich durch.

ap/dpa MÜNCHEN. "Sehr gut" schnitten auch drei der vier deutschen Tunnel im Test ab: der Warnowtunnel bei Rostock, der Berliner Tunnel am Flughafen Tegel und der Münchner Brudermühltunnel auf dem Mittleren Ring. Der Heidelberger Schlossbergtunnel bekam die Note "gut". Die 1862 als Eisenbahntunnel erbaute Röhre verfüge über ein modernes Sicherheitskonzept, nur Pannenbuchten neben den engen Fahrbahnen fehlten, erklärten die Tester.

Der 1979 erbaute Flughafentunnel Tegel erzielte mit ständig besetzter Tunnelleitzentrale und optimalem Brandschutz ein Traumergebnis. Der Brudermühltunnel - mit täglich 109 000 Fahrzeugen der meistbefahrene im Test - und der erste sechs Jahre alte Warnowtunnel erreichten ebenfalls Bestnoten.

Besonders erfreulich: Die früher als "mangelhaft" durchgefallenen Tunnel im kroatischen Tuhobic und im spanischen Vielha bestanden die Prüfung jetzt mit "sehr gut". Mit der Note "Ausreichend" das Schlusslicht im Test war der Schweizer Jura-Tunnel Vue des Alpes bei La Chaux-de-Fonds. Hier fanden die Experten die Flucht- und Rettungswege schlicht mangelhaft, die Verkehrsüberwachung stuften sie als bedenklich ein.

In Italien, wo in den vergangenen Jahren besonders viele Röhren als gefährlich durchgefallen waren, wurde 2009 überhaupt kein Tunnel gestestet. Eine ADAC-Sprecherin erklärte das mit laufenden Sanierungsarbeiten. Der Tunneltest umfasste auch nur 13 statt wie in den Vorjahren über 50 Kandidaten.

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