Audi A7 Sportback
Das Beste aus drei Welten

Mercedes hat es mit dem CLS bewiesen: Es gibt in der Oberklasse eine Lücke zwischen Limousine und Coupé. Die füllt nun auch Audi. Im Herbst kommt der A7 Sportback. Sportlich wie ein Coupé, elegant wie eine Limousine und praktisch wie ein Kombi.
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dpa-infocom BERLIN. Mercedes hat es mit dem CLS bewiesen: Es gibt in der Oberklasse eine Lücke zwischen Limousine und Coupé. Die füllt nun auch Audi. Im Herbst kommt der A7 Sportback - sportlich wie ein Coupé, elegant wie eine Limousine und praktisch wie ein Kombi.

Dabei setzt Audi vor allem auf die Verführungskraft des Designs. Kein anderes Auto der Bayern wurde bislang so schwungvoll gezeichnet, nie zuvor hatten die Designer so viel zu sagen. "Der A7 ist Leidenschaft pur", erklärt Designchef Wolfgang Egger und lässt den Blick über die markante Tornado-Linie streifen. Sie zieht sich über die gesamte Flanke und streckt den Wagen schier ins Unendliche. Darüber schwingt sich eine sanfte Dachlinie, die entgegen der Fahrtrichtung in einem unverwechselbaren Heck ausläuft.

Manche fühlen sich davon an den Yachtbau erinnert, anderen kommt der hängende Hintern vom Teenager-Hosen in den Sinn. Ungeteilt jedoch sind die Meinungen über die Front, die flach und kräftig wirkt und tatsächlich noch mal eine neue Spielart des immer gleichen Single-Frame-Grills gefunden hat.

Nicht nur schön, sondern auch praktisch

Seine Sonderstellung demonstriert der Sportback auch im Innenraum. Wo der A6 die Business-Baureihe gibt und der A8 im Frack fährt, wirkt der A7 leicht und unbeschwert wie die automobile Entsprechung zur Operette. Der Armaturenträger ist weicher geschwungen, die Konsolen sind etwas verspielter und die Farben und Formen mit mehr Mut gewählt. Was bleibt, ist das, was Audi-Chef Rupert Stadler die "eingebaute Wohlfühlgarantie" nennt: Jeder Schalter liegt perfekt zur Hand, alles ist klar und übersichtlich, und kein anderer Hersteller in diesem Segment legt seine Innenräume so perfektionistisch aus.

Aber der Sportback ist nicht nur schön, sondern auch praktisch. Bei 4,97 Metern Länge und 2,91 Metern Radstand bietet er vorn wie im Fond mehr als genügend Platz. Nur beim Einsteigen müssen die Hinterbänkler ein wenig den Kopf einziehen. Außerdem haben die Bayern mit der Nähe zum Avant nicht zu viel versprochen: Der Kofferraum fasst ein Volumen von 535 Litern, bei umgeklappter Rückbank beträgt das Ladevolumen 1 390 Liter.

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