Autotest Jeep Grand Cherokee
Massig, aber nicht träge

Hier ein paar andere Stoffe, dort frisch geschminkte Scheinwerfer und zwischendurch etwas mehr Leistung für einzelne Motoren, - viel mehr Neues hat Jeep seit 2008 nicht zustande gebracht. Das ändert sich mit dem neuen Grand Cherokee.
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dpa-infocom DÜSSELDORF. In mittlerweile vier Generationen ist der Grand Cherokee zum Aushängeschild der Marke Jeep geworden und steht gleichermaßen für Luxus und Leistung. Und vor allem für einen Aktionsradius, der selbst dort noch weiter geht, wo die Straße zu Ende ist. Diesem Anspruch wird auch das neue Modell gerecht. Denn der Geländewagen ist nicht nur edler ausgestattet, sondern hat auch bei den Offroad-Fähigkeiten noch einmal nachgelegt. Seit Dezember ist das Modell zu Preisen ab 52 850 Euro im Handel.

Konstruiert mit deutscher Entwicklungshilfe

Als letztes Kind der geschiedenen Ehe von Chrysler und Daimler wurde er auf der Plattform der aktuellen Mercedes M-Klasse entwickelt. Das sorgt nicht nur für eine solide Konstruktion, sondern bringt dem Grand Cherokee auch die Option auf eine Luftfederung, die in den gehobenen Modellvarianten Standard ist. Mit ihr gleitet der 2,5-Tonner ganz gelassen über den Highway und passt sich dank variabler Bodenfreiheit nahezu jedem Terrain an. Dabei hilft auch der Drehregler auf dem Mitteltunnel, mit dem man Allradantrieb, Stabilitätsprogramm und Getriebesteuerung dem jeweiligen Streckenprofil anpassen kann.

Während der neue Tempomat den Abstand zum Vordermann hält, Radarsensoren vor einem Auffahrunfall warnen und die Elektronik den Blick in den Toten Winkel übernimmt, rollt man mit dem Grand Cherokee souverän und erhaben durch Stadt und Land. Die Lenkung ist für amerikanische Verhältnisse präzise, und gegenüber dem Vorgänger wirkt das Auto viel agiler. Nur der Bremse fehlt ein wenig Feingefühl.

Der Diesel kommt erst später

Der wichtigste Motor für den Einsatz außerhalb Amerikas wird sicher der Diesel, dem drei Liter Hubraum und 184 kW/250 PS nachgesagt werden. Doch ist dieser Motor genau wie die einfacheren Ausstattungsvarianten erst im Frühjahr lieferbar. Deshalb gibt es zum Start nur einen neuen V6-Benziner mit 210 kW/286 PS und einen Achtzylinder mit 5,7 Litern Hubraum.

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